Aussehen und AusstattungDie ungewöhnliche, zylindrische Plastikverpackung, die frei wählbare Perspektive der Kameralinse und das eingebaute Mikrofon, sind wohl die drei besten Eigenschaften der „Snake-Cam“. Denn leider lässt die Benutzerfreundlichkeit sehr stark zu wünschen übrig, wenn man von der absolut reibungslosen „Plug&Play“-Installation absieht.
Bedienung
Sechs voreingestellte, auswählbare Videoformate, von 160x120 bis zu 1280x1024 Pixel, begrenzen die sowieso schon beschränkte Einsatzfähigkeit der hauptsächlich für die „Voice-over-IP“-Kommunikation konzipierten „Snake-Cam“ deutlich. Eine Fotofunktion hält Schnappschüsse fest, welche durch einen Knopfdruck auf der Seite dieser verschiedenst positionierbaren Kamera ausgelöst werden. Der auf der Rückseite der Kamera befindliche Löschknopf, für die Entfernung der, auf der Kamera gespeicherten, Momentaufnahmen, ist viel zu klein geraten. Ich kann ihn erst unter zu Hilfenahme einer Büroklammer ordentlich bedienen, was dem eigentlichen, praktischen Sinn dieses Löschsknopfes noch wesentlich weiter schrumpfen lässt, als den der Kamera an sich. Ein einfaches Löschen im Desktop geht für jeden Menschen mit einigermaßen normal entwickelten Fingern wahrscheinlich wesentlich schneller.
BildqualitätDie mit der „Snake-Cam“ aufgenommenen Bilder sind viel zu hell geworden. Der Weißabgleich und der Kontrast scheinen nicht ordentlich zu funktionieren, helle Bereiche erscheinen viel zu grell, während dunklere Zonen düster werden wie die Nacht. Der nicht vorhandene Treiber macht eine Veränderung dieser bedauernswerten Eigenschaften der „Snake-Cam“ eigentlich unmöglich, ohne zusätzliche Software, das Ändern des frei wählbaren Farbprofils brachte kein nennenswertes Resultat. Die Bildqualität ist, neben dem viel zu kleinen Löschnknopf, jedoch das größte Manko der Kamera. Das Bild flimmert ununterbrochen, übersät mit linearen, meist weißen, Pixelartefakten. Die Aufnahmen „zieren“ Nachbilder und das Bild verschwimmt in unbrauchbarer Unschärfe bei den Umrandungen von anvisierten Objekten, während schnellerer Bewegungen, trotz der angeblichen 30 Bilder pro Sekunde. Die Größe des Bildspeichers konnte ich nach der Durchforstung der Verpackung, des Internets, der EMTEC-Homepage und der durch die Software zur Verfügung gestellten Daten noch immer nicht in Erfahrung bringen. Die Schärfe der Kamera lässt sich manuell durch den um die Linse angebrachten Fokusring anpassen, dies verändert aber nichts an der übertragenen Bildqualität bei bewegten Szenen.
Fazit: Für eine frustfreie „Voice-over-IP“-Kommunikation rate ich von diesem Produkt Abstand zu halten, daran kann auch die kleine Tragetasche in Camouflage, der Preis von rund 25€ oder das eingebaute Mikrofon, dessen Aufnahmequalität ungefähr dem der Kamera entspricht, nichts ändern.
###Georg Haubenwallner###
Aufnahmequalität: 4/10
Design: 6/10
Verarbeitung: 5/10
Bedienung: 6/10
Gesamt: 5,5





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