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Sláine 3

Im Kampf gegen seine dämonischen Gegner verschlägt es Sláine in andere Zeiten und Welten.

(C) Dantes Verlag / Sláine 3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNoch bevor man den dritten Band der werkgetreuen und chronologischen Veröffentlichung der Abenteuer des raubeinigen Keltenkriegers aufschlägt, fällt dessen erhöhtes Gewicht auf. "Der Zeitenkiller" ist nämlich als edler Hardcover erschienen, was laut Verlagschef Josua Dantes daran liegt, dass sich die Serie im Softcover-Format nicht genug verkauft hat, um die Kosten zu decken. Um sie trotzdem nicht einstellen zu müssen, war dieser Schritt unumgänglich, wobei den Lesern der Umstieg durch das Angebot eines Umtauschs der ersten beiden Bände gegen einen äußerst fairen Aufpreis hoffentlich schmackhaft genug für eine langfristige Fortführung gemacht werden kann. Verdient hätte es sich das blutige Spektakel allemal, denn jetzt geht es erst so richtig los.


Als weitere deutschsprachige Erstveröffentlichung enthalten sind diesmal nämlich Storys aus den "2000 AD"-Ausgaben 411-428 und 431-434 von 1985, in denen Sláine, sein zwielichtiger Begleiter Ukko und die Priesterin Nest in einen Konflikt mit den Cythrons verwickelt werden – bösartigen Dämonen, die sich seit langem auf der Erde herumtreiben und nicht nur von den technischen Möglichkeiten der Zeitreise Gebrauch machen, sondern sich auch auf besonders perfide Weise parasitär von den Menschen ernähren. Unser streitlustiger Held lässt sich naturgemäß nicht zweimal bitten, als es im wahrsten Sinne des Wortes Zeit ist für den Kampf, doch dann landet er in einer völlig anderen Ära und schließlich auch anderen Welt.


Mit "Der Zeitenkiller" gibt es erstmals eine durchgehende Story, die den gesamten Band ausfüllt und damit auch eine deutlich epischere Herangehensweise mit sich bringt. Einige Fäden aus bisher mitunter episodisch anmutenden vorangegangenen Kapiteln werden aufgegriffen, was der Welt von Slaíne viel an Tiefe beschert. Doch damit nicht genug, denn Pat Mills packt diesmal ordentlich Sc-Fi dazu, die jedoch an keiner Stelle aufgesetzt wirkt, und klopft allein schon mit der Erwähnung von gewissen großen Alten an die Tür des Lovecraft’schen Œuvres. Für Freude auch in grafischer Hinsicht sorgen diesmal Glenn Fabry und David Pugh sowie Bryan Talbot ("Grandville") als Aushilfe bei einem Kapitel.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Dantes Verlag




 


 
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