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Risiko The Walking Dead – Survival Edition

Nach "Monopoly" haben die wandelnden Untoten nun einen weiteren Brettspiel-Klassiker übernommen.

(C) Winning Moves / Risiko The Walking Dead - Survival Edition / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZombies, wollt ihr ewig schlurfen? Beziehungsweise weiterhin Zuschauerrekorde aufstellen, wie das soeben erst der Auftakt der fünften Staffel der "The Walking Dead"-Fernsehserie bei AMC gemacht hat. Über 17 Millionen waren bei "Sanctuary" dabei und machten die erste Folge der neuen Season zur bisher meist gesehenen seit dem Debüt im Jahr 2010. Die Comic-Vorlage von Robert Kirkman und Charlie Adlard läuft ohnehin wie geschnitten Brot und Telltale stellt uns eine dritte Staffel des äußerst empfehlenswerten, episodisch veröffentlichten TWD-Adventure-Videogames in Aussicht.


Die goldenen Zeiten also, um Fan von "The Walking Dead" zu sein, hören also nicht auf. Im Gegenteil, sogar auf dem Spielbrett haben sich unsere dauerhungrigen Zeitgenossen seit kurzem festgebissen. Nach der eigens modifizierten "Monopoly The Walking Dead"-Edition legt der hiesige Lizenznehmer Winning Moves jetzt nach und hat den nächsten großen Klassiker im Boardgame-Bereich einer TWD-Kur unterzogen, der übrigens auch schon mit eigenen "StarCraft"-, "Der Herr der Ringe"- und "Star Wars"-Editionen geehrt worden ist.


Die Rede ist von "Risiko", dem Strategiespiel schlechthin, erfunden Anfang der 1950er Jahre vom französischen Filmregisseur (und späteren Oscar-Preisträger) Albert Lamorisse und nach einigen Modifizierungen 1961 unter seinem jetzigen Namen auf dem deutschen Markt veröffentlicht. Aus dem ursprünglichen Ziel, die Eroberung der Welt zu schaffen, ist bei "Risiko The Walking Dead – Survival Edition" allerdings, wie der Name schon nahelegt, ein beinharter Kampf um den Fortbestand der Menschheit geworden.


(C) Winning Moves / Risiko The Walking Dead - Survival Edition / Zum Vergrößern auf das Bild klicken"Die Welt des Kommerzes und der Dekadenz ist einer Welt der Verantwortung und des Überlebens gewichen", so die Prämisse des Spiels, die Lesern der TWD-Comics im Wortlaut genau bekannt sein dürfte (von den Backcovers der deutschsprachigen Ausgaben bei Cross Cult). Es gilt, den eigenen Machtbereich zu vergrößern, um an möglichst viel Land und somit Ressourcen zu kommen, um dem finalen und spielentscheidenden Ansturm der beißfreudigen Untoten ("Overrun") mit maximalen Kräften entgegentreten zu können.


Ausgangspunkt jeder Partie sind die insgesamt sechs Zonen, die 32 Gebiete umfassen: Darunter finden sich das Camp der Überlebenden, die Greene-Farm oder Woodbury, wodurch man folglich in die Rolle von Rick, Hershel Greene oder dem üblen Governor schlüpft – oder in die Rolle der Beißer, denn auch das ist eine mögliche Option. Den Ablauf der Geschehnisse bestimmen zu Beginn jedes Spielzugs sogenannte Outbreaks, die auf zufällig gewählten Spielfeldern zu Zombieangriffen führen, die im weiteren Verlauf an Intensität zunehmen.


Sind diese bewältigt, werden Ereigniskarte gezogen, die Belohnungen für zu erledigende Aufgaben in Aussicht stellen (Munition oder Handgranaten) oder zu weiteren Angriffen von Beißern führen können. Folglich gilt es, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Überlebenden zu vergrößern, um sich sowohl der Beißer als auch der Mitspieler zu erwehren, die natürlich ebenso attackieren können. Wird die erwähnte "Overrun"-Karte gezogen, endet das Spiel sofort in einem Schlusskampf, den der Spieler mit den meisten Gebieten und Munitionskisten und seiner Kontrolle gewinnt. Wer es dann doch etwas klassischer bevorzugt, kann auch die Spielvariante "Eroberung" wählen, die eine aktualisierte Version der bekannten "Riskio"-Regeln darstellt und die Eroberung aller Zonen zur Siegbedingung macht. Hier können dann sogar drei bis fünf Spieler (im Gegensatz zu zwei bis vier Spielern beim Modus "Überleben") ihr strategisches Geschick unter Beweis stellen.

 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Winning Moves




 


 
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