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ANTI FLAG

06.03.2004, KREUZ (FULDA)
Anti Flag, Darkest Hour, Pipedown
ca. 900 Besucher

Leider bekam ich nur die letzten Songs von PIPEDOWN mit, so dass ich zu ihnen nicht wirklich viel sagen kann. Schade, denn nach ersten Hörproben hätten sie mich schon interessiert.
Nach kurzer Umbaupause war es dann Zeit für DARKEST HOUR. Und was dort geboten wurde raubte nicht nur mir den Atem! Das war schon kein Hardcore mehr, nein, das war schon fast fiesester Death Metal! Leider war von der Stimme des Sängers etwas zu wenig zu hören und das permanente Schallgewitter der Hardcore/Metal-Songs endete in einem lauten Brei im Gehörgang. Trotzdem konnten die Jungs einen beachtlichen Pogo herzaubern und sogar der berüchtigte Circle Pit kam zum Einsatz! Die Band freute sich und honorierte das mit etlichen Danksagungen beim Publikum. Der Rest der inzwischen gefüllten Halle kommentierte das Geschehen auf der Bühne mit verdutzten Gesichtern. Trotzdem ein beachtliches Konzert von DARKEST HOUR mit dem sie wahrscheinlich etliche neue Fans gewinnen konnten.
Nach einer längeren Umbaupause betraten ANTI-FLAG unter frenetischem Applaus die Bühne. Der Popularitätsschub den diese Band in den letzten Monaten erleben durfte ist schon echt unglaublich. Noch vor einem Jahr sah ich die Jungs im Kölner Underground vor ca. 250 Leuten und jetzt spielen sie bereits die großen Hallen. Trotzdem zeigten sie sich extrem spielfreudig und boten einen Querschnitt aus sämtlichen bisher erschienenen Alben. Es wurde getanzt was die Beine hergaben. Zwischen ihren Hits wie „Underground Network“, „911 For Peace“ oder auch „Rank n’ File“ durften natürlich auch die politischen Ansagen der Band nicht fehlen. So wurde ausgiebig das aktuelle Zeitgeschehen sowie die politische Situation der USA kommentiert. Dabei fiel mir sehr positiv auf, dass Sänger Justin versuchte sehr langsam und deutlich zu reden. So konnte eigentlich jeder, der in der Schule in Englisch etwas aufgepasst hatte, die Ansagen verstehen und nachvollziehen. Sollten andere Bands auch mal machen. Nach ca. einer Stunde plus Zugabe (inklusive CLASH-Cover „White Riot“), endete der offizielle Konzertteil.
Dem Publikum war es egal! Die Show hatte die Leute so begeistert, dass die Band noch eine zweite Zugabe spielen musste. ANTI-FLAG ließen sich nicht lange bitten und bedankten sich nochmals mit zwei weiteren Songs. Die Uhr zeigte mittlerweile Elf und wer wollte konnte noch auf der anschließenden Disco weiterfeiern.
Ein wirklich schöner Abend mit drei sehr unterschiedlichen Bands.

Peter Caroline Kafka
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