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Black Hammer 5

Ob sie will oder nicht: Lucy Weber einstige Rolle als Heldin von Spiral City lässt sie einfach nicht los.

Black Hammer 5Dem Masterplan von Jeff Lemire zufolge wird das "Hammerverse" 2023 mit dem großen Finale "Black Hammer: The End" (vorerst) abgeschlossen, doch bis dahin stehen uns noch einige Perlen ins Haus. Während er in "Black Hammer: Visions", seine Welt einer Riege an handverlesenen Kreativkräften als erzählerische Spielwiese überlassen hat, bildet "Black Hammer: Reborn" den Kern der zweiten Phase an Veröffentlichungen und setzt die Geschichte von Joe Webers Tochter fort. Nachdem die bisherigen Storys je nach Bedarf zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Vergangenheit angesiedelt waren, macht der Auftakt der zwölfteiligen Serie einen Sprung ins Jahr 2016 und damit quasi in die Gegenwart.


Wir treffen hier eine Lucy Weber wieder, die 1996 die einstigen Mitstreiter ihres Vaters aus deren Gefängnis in einem Taschenuniversum befreien konnte und zur neuen Black Hammer avancierte. Durch ein dramatisches Ereignis, das im Laufe der ersten vier Kapitel aufgerollt wird, hat sie allerdings den Hammer zur Seite gelegt und sich sozusagen in das bürgerliche Schicksal einer verheirateten Mutter von zwei Kindern ergeben. Als nun aber neue Gefahr aus der Para-Zone droht, welcher bekanntlich Doctor Star und Colonel Weird ihre Fähigkeiten verdanken, holen sie die Ereignisse von früher wieder ein. Doch nicht nur Spiral City droht sich aufzulösen, sondern auch ihr vermeintliches Familienglück.


Mit der Fortsetzung der Hauptstory beweist Mr. Lemire einmal mehr, dass sich das Grauen aus einer anderen Dimension und der Horror eines biederen Alltagslebens keinesfalls ausschließen müssen – in diesem Sinne ist auch "Black Hammer: Reborn" bei all dem aus der Fanboy-Liebe des Autors gespeisten fantastischen Dekor letztlich eine Geschichte über Menschen, die zwar fliegen können oder Elektrokräfte benutzen, aber genauso verletzlich und fehlerhaft sind wie jeder andere. Die neue Zeichnerin Caitlin Yarsky fährt zwar einen deutlich anderen Stil als Dean Ormston, der mit dessen schrulligem Charme nichts zu tun hat, aber die Emotionen von Lucy, ihrer Familie und einigen alten Bekannten nicht minder fein transportiert. So darf es gerne weitergehen!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Splitter Verlag


 
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