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Diablo III: Reaper of Souls

Neue Charaktere, verwinkelte Dungeons, fantastische Dropchancen für Legendaries und ein Spielmodus, der für Abwechslung sorgt.

(C) Blizzard Entertainment / Diablo III: Reaper of Souls / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSoeben wurde der zweite Jahrestag der Veröffentlichung des Action-Rollenspiels gebührend mit einer erhöhten Dropchance für legendäre Gegenstände zelebriert, nun kommen auch schon die nächsten dämonisch guten Neuigkeiten: Der begehrte Stern wird auch nach den Feierlichkeiten öfters auf der Landkarte aufscheinen, denn der Bonus bleibt bestehen.


Das "Diablo III"-Add-on "Reaper of Souls" macht aber auch ohne erhöhte Boni mächtig Spaß. Dämonenschlachten leicht gemacht, die intellektuelle Herausforderung hinter "Diablo III" ist doch eher gering. Diese Tatsache sowie das Auktionshaus brachten dem Spiel nicht nur wohlgesonnene Meinungen ein. Am Gemetzel für Dummies ändert auch "Reaper of Souls" nichts, jedoch lockt das Add-on mit einem maßgeschneiderten Loot-System, der neuen Klasse des Kreuzritters und dem unterhaltsamen Abenteuermodus, in dem Kopfgelder gesammelt werden können und Nephalem-Portale einen Weg in weitere Dungeons bieten.


(C) Blizzard Entertainment / Diablo III: Reaper of Souls / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer "Diablo II" gezockt hat, wird sich wahrscheinlich noch an den Paladin erinnern. Der ist jetzt zurück, nur hat er einen anderen Namen verliehen bekommen. Auf der Jagd nach Erfahrung, Beute und Gold bietet der Kreuzritter eine handliche Mischung aus Barbar und Mönch, besonders seine Buffs auf Gruppenmitglieder machen ihn zu einem gerngesehenen Mitspieler. Dass er Zweihänderwaffen als Einhänder führen kann, ist ein weiterer Vorzug dieser Charakterklasse. Schaden austeilen und einstecken kann der gesegnete Recke also gleichermaßen gut.


Aufgrund des neuen Loot-Systems können die Spieler die gefundenen Gegenstände auch wirklich brauchen. In die Beutetruhe des Dämonenjägers beispielsweise wandern nun deutlich öfter Armbrüste mit Geschicklichkeit als Zweihänder mit Stärke. Epics werden auf höheren Schwierigkeitsstufen von den Endgegnern angemessen oft fallengelassen, der von den Entwicklern als dauerhaft erhöht angekündigte Fundbonus dürfte hier noch eine Prise Spielspaß hinzufügen. Wer mit einem Stufe 60-Charakter bei "Reaper of Souls" einsteigt, kann sich zuerst also schon einmal von liebgewonnenen Ausrüstungsgegenständen verabschieden.


(C) Blizzard Entertainment / Diablo III: Reaper of Souls / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDamit man nie zu viel Gold mit sich herumschleppt, kann man sich sündhaft teure Klunker auf weiteren Edelsteinstufen schmieden. Eine neue Handwerkerin, die Mystikerin, verpasst den gesammelten Gegenständen mal schnell ein neues Aussehen oder schraubt an den magischen Fähigkeiten der Ausrüstung herum. Zusätzlich erhält man im Abenteuermodus Blutsplitter, für die man bei der Händlerin Kadala Gegenstände erhält (manchmal auch Legendaries).


Fazit: Alles in allem bietet "Diablo III: Reaper of Souls" ein kurzweiliges Gaming-Vergnügen mit hübscher Grafik und erhöhtem Spaß beim Farmen.



Entwickler: Blizzard Entertainment
Publisher: Blizzard Entertainment
Plattform: Windows, Mac


Grafik: 8/10
Sound: 6/10
Steuerung: 9/10
Spielspaß: 9/10
Gesamt: 8/10


 
# # # Sabine Miesgang # # #




 


 
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