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The Walking Dead 32

Mit einem letzten Paukenschlag und erweitertem Umfang wird das Erfolgskapitel "TWD" auch hierzulande geschlossen.

(C) Cross Cult Verlag / The Walking Dead 32 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIm Oktober 2003 gelangte ein Comic in die Regale amerikanischer Shops, der vom weitgehend unbekannten Robert Kirkman verfasst und von Tony Moore beziehungsweise ab Heft sieben von Charlie Adlard gezeichnet wurde. Über eine Dekade später ist "The Walking Dead" längst zum multimedialen Megaseller samt mehreren Fernsehserien, Videospielen und Tonnen an Merchandise aller Art mutiert und der junge Autor von damals zu einem der Lenker von Image und Star der Branche, der gar nicht so schnell schauen kann, wie die TV-Rechte der bei seinem Imprint Skybound gestarteten Titel vergeben werden. Hierzulande ist die Geschichte von "TWD" als popkulturelles Phänomen eng mit jener von Cross Cult verbunden, wo man das Risiko einging, die Serie ab Januar 2004 zu veröffentlichen – wohlgemerkt als dritte überhaupt nach "Hellboy" und "B.U.A.P." und somit erste außerhalb des "Mignolaverse".


Eine mutige Entscheidung, die dank der Lesergunst mit einer veritablen Cash Cow im Portfolio belohnt wurde, welche wiederum andere Experimente in verlegerischer Hinsicht möglich machte. Den finalen Tusch, der mit dem vorliegenden Band nun bei uns erfolgt, werden die Ludwigsburger somit klarerweise mit einem lachenden als auch weinenden Auge sehen, aber wie sagt schon Meister Kirkman in seinem ebenso informativen wie emotionalen Nachwort sinngemäß: Es ist besser, die Reißleine als kreativer Lenker zu ziehen, bevor die Sache langweilig wird oder zu bloßer Routine verkommt. In dieser Hinsicht hat es der gute Mann wieder einmal geschafft, alle (außerhalb des kleinen Kreises an Eingeweihten) zu überraschen und mit US-Heft 193 unangekündigt das letzte Kapitel des Survival-Dauerbrenners zu liefern.


Und es war eine gute Entscheidung, denn zuletzt hatte man trotz allen handwerklichen Könnens manchmal das Gefühl, als hätte sich ebenso wie bei der von Gouverneurin Milton geführten Gemeinschaft auch beim Lesen ein Gefühl der relativen Sicherheit eingestellt. Die großen Überraschungen und Gemetzel, wie sie zuletzt beim "Krieg der Flüsterer" präsentiert wurden, schienen schon länger zurückzuliegen. "Ruhe in Frieden" bringt ein letztes Mal diese Twists zurück und die spannende Frage, wer dabei zu Tode kommt… hauptsächlich natürlich durch die Mitmenschen. Eine Zusammenfassung der nach dem Tod von Dwight ausbrechenden Unruhen ohne Spoiler zu liefern ist schwierig, daher nur so viel: Alles kommt anders als man es erwartet, und jedes Ende ist bekanntlich ein neuer Anfang. So wie der Zombiekopf am rechten Rand des Covers, der haarscharf jenen ganz links auf dem des allersten Bands vervollständigt…


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Cross Cult Verlag




 


 
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