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TWIGGY FROSTBITE - Through Fire

Despotz Records/Cargo


TWIGGY FROSTBITE through fire (c) Despotz Records/Cargo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie beiden schwedischen Musiker Elin Lindfors und Anna-Karin Berglund versuchten sich an ihrem ersten gemeinsamen musikalischen Projekt namens LOAI mit welchem sie auch eine 5 Track EP veröffentlichten. Nach dieser Erfahrung wollten die beiden jedoch Veränderungen, und um ein neues Klangbild für die gemeinsame Band zu kreieren begaben sich Elin und Anna-Karin auf Reisen. Inspiriert von den Klängen und Geräuschen der Londoner Tube erweckten sie im Jahr 2006 die Band TWIGGY FROSTBITE. Die gemeinsame Musik wird von nun an von den Sounds der Tube, verspielten elektronischen Soundscapes und wunderschönen, glasklaren Melodiebögen getragen. Das Debütwerk „Through Fire“ verspricht neben einer durchgehend verträumten Atmosphäre genügend Platz für fesselnde, aufwühlende Gitarrenpassagen, elektronische Tubegeräusche und der dem Hohen Norden innewohnenden Koexistenz von Zerbrechlichkeit und Donnergrollen. BJÖRK meets SIGUR RÓS and EXPLOTIONS IN THE SKY. Die Songhighlights auf dieser Schönheit von einem Album herauszupicken fällt schwer, doch sollte es ein vollendetes Stück Musik geben dann vielleicht „Heroes“. Dieses hoch emotionale Feuerwerk, in dem es trotz Glockenspiel, Streichern und eindringlichen Gesangspassagen nie pathetisch wird. Vielmehr ist es eine Musik gewordene Naturschönheit, rau und doch zerbrechlich, absolute Stille und lautes Donnergrollen liegen hier ganz dicht nebeneinander. Daneben bestechen noch „Eye For An Eye“, welches den gelungenen, majestätischen Auftakt darstellt, um sich komplett ins TWIGGY FROSTBITE-Universum fallen zu lassen. Danach geht es in den verträumt emotionalen „Morning“. Die dezent eingesetzte, elektronische Drum`n`Bass-Untermalung umspielt die feine Stimme und baut den dramaturgischen Bogen gekonnt auf bis zur großen Finalexplosion. „Thrown In Two“ ist Trip Hop aus den sehr guten MORCHEEBA-Tagen. Dann der bereits erwähnte Monolith „Heroes” und damit reichen schon die ersten sechs Stücke des Albums ganz locker für die Sweet 16 Nominierung.
www.myspace.com/twiggyfrostbite
Claus Michäler
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Rock Classics
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