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DEPECHE MODE

24.03.2013
Museumsquartier, Wien

(C) Stephan Brückler / DEPECHE MODE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Stephan Brückler / DEPECHE MODE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Stephan Brückler / DEPECHE MODE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Es lag eine gewisse Spannung in der Luft unter jenen, die von Fortuna mit einem der begehrten Tickets für die DEPECHE MODE Albumpräsentation im Wiener Museumsquartier bedacht worden waren. Diese konnte man nämlich nur mit einer großen Portion Glück gewinnen und nicht käuflich erwerben. Anlass war die weltweite Live-Premiere von "Delta Machine", dem neuen Album einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten, zwei Tage zuvor offiziell erschienen. Und das noch dazu in einem für DEPECHE MODE intimen Rahmen vor etwa 1.500 Fans, die dafür teils auch aus den Nachbarländern angereist waren.


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Um Punkt 21 Uhr ist es schließlich soweit, DEPECHE MODE entern die Bühne und haben das Publikum vom ersten Ton an auf ihrer Seite. Im Gegensatz zur lahmen Performance am Vorabend bei "Wetten, dass..?" in Wien singt, tanzt und gebärdet sich Dave Gahan mit einer Wucht und Energie, dass es fast unmöglich ist, davon nicht mitgerissen zu werden. Nach nur zwei Nummern aus "Delta Machine" geht es mit alten Hadern wie "Walking In My Shoes" und "Barrel Of A Gun" weiter. "Heaven", die nicht schlechte, aber etwas langweilige Ballade aus dem neuen Album, bietet eine kurze Verschnaufpause und ebnet den Weg für "Only When I Lose Myself", gesanglich dargeboten vom kompositorischen Mastermind Martin Gore.


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"Personal Jesus" startet zunächst als Akustiknummer und mutiert schnell zum stampfenden Rock meets Discobeat Knaller, der nicht zuletzt durch den österreichischen Drummer Christian Eigner zu einem ekstatischen Finale getrieben wird. Die auf "Delta Machine" großteils synthetisch arrangierten Nummern bekommen in der Live-Performance durch ein Mehr an Gitarre und Schlagzeug erst richtig Leben eingehaucht, so auch "Soft Touch/Raw Nerve" und "Soothe My Soul". Eine ausgedehnte Version von "Enjoy The Silence" markiert schließlich den Höhe- und Schlusspunkt des exakt einstündigen Sets.


(C) Stephan Brückler / DEPECHE MODE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Stephan Brückler / DEPECHE MODE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Stephan Brückler / DEPECHE MODE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Fünf neue Songs und fünf Klassiker, was will man mehr? Nun, am liebsten natürlich das Doppelte, denn als man gerade so richtig drin war, war der Spaß auch schon wieder vorbei. 
 


# # # Text & Fotos: Stephan Brückler # # #
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