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WHITE LIES

13.11.2013
Gasometer, Wien

Am 13.11.2013 brachten die Indierocker WHITE LIES im Gasometer die nicht ganz ausverkaufte Halle zum Beben. Zwei Jahre zuvor gastierten sie, nachdem zwei Konzerte aufgrund stimmlicher Probleme des charismatischen Sängers Harry McVeigh verschoben beziehungsweise abgebrochen werden mussten, zum ersten Mal in Wien.


(C) Claudia Maitz / WHITE LIES / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Claudia Maitz / WHITE LIES / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Claudia Maitz / WHITE LIES / Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Im Rahmen ihrer Welttournee, nachdem im August ihr drittes Studioalbum "Big TV" bei Fiction Records erschienen ist, gab es diesmal ohne Verzögerung ganz großes "Fernsehen": Gleich zu Beginn begrüßten die mittlerweile routinierteren, gutgelaunten WHITE LIES mit "To Lose My Life" ihr Publikum, schlugen gleich vorweg voll ein und hatten somit von Anfang an die Fans komplett auf ihrer Seite und in ihren Bann gezogen. Es folgte "There Goes Our Love Again", der wahrscheinlich eingängigste Song des neuen Albums. Der weitere Mix aus allen drei Alben einschließlich des PRINCE-Covers "I Would Die 4 U" war ideal für die mitreißende Stimmung. Als Fan hätte man sich jedoch die wohl eine oder andere einfühlsame Ballade gewünscht.


(C) Claudia Maitz / WHITE LIES / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Claudia Maitz / WHITE LIES / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Claudia Maitz / WHITE LIES / Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Der durchwegs gute Sound wurde begleitet von  einer aufwendigen Laserlichtshow und ausgiebigem Einsatz der Nebelmaschinen, voller Dankbarkeit über die Zuneigung gaben WHITE LIES ganze 80 Minuten (kurz, aber dafür intensiv) dem euphorischen Publikum alles, was sich das Indierock-Herz wünscht: Tanzbare Düsterheit, hymnische Refrains gepaart mit der melancholischen, tiefen Stimme des Leadsängers und rhythmische Klänge, oftmals begleitet durch Xylophon und Synthesizer. Insgesamt ergab es ein ganz nach dem Motto "Wir sind zurück und das besser als je zuvor" musikalisches, inspirierendes Engagement. Nach 14 Songs und zwei Zugaben war es dann auch leider schon zu Ende. "Big TV" hat als Konzert überzeugt. Umschalten nicht erwünscht. Das nächste Mal aber dann bitte länger.




# # # Text & Fotos: Claudia Maitz # # #
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