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Leben und Tod 1

Als Marines ein außergewöhnliches Raumschiff entdecken, werden sie von furchteinflößenden Monstern angegriffen, deren evolutionäre Aufgabe es offenbar war, die Jagd zu perfektionieren.

(C) Cross Cult Verlag / Leben und Tod 1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEs sollte ein normaler und alltäglicher Einsatz für die erfahrenen Marines werden: Mitarbeiter der Weyland-Yutani Corporation auf einen abgelegenen Planeten begleiten und sicherstellen, dass keine Schürfpiraten die Firmenrechte verletzen. Schnell wird klar, dass planetare Freibeuter zwar ihr Glück versuchten, dabei aber scheiterten. Doch die Zankerei um Bodenschätze und Ressourcen findet ein jähes Ende, als der Trupp Marines ein offenbar außerirdisches Raumschiff entdeckt.


Vollgestopft mit futuristischer Technik und Wissen, dass der Menschheit bisher verborgen war, gerät das Raumschiff zum neuen Primärziel der Mission. Doch schnell wird klar, dass die Menschen nicht die einzigen Wesen mit Interesse an der kostenlosen Technologiequelle sind. Auch sind sie nicht alleine auf dem verlassen geglaubten Planeten, sondern sehen sich einer übermächtig erscheinenden Rasse an perfiden Jägern gegenüber, deren Fähigkeiten in Sachen Töten, Jagen und Erobern den Marines das Fürchten lehrt.


Die sonst so hartgesottenen und kampferfahrenen Soldaten geraten im Wettlauf um ihr Leben schnell an ihre Grenzen, was auch daran liegt, dass sie ihre Gegner heillos unterschätzen. Ein Überlebenskampf beginnt und schnell stellt sich die Frage, wie viele Menschenleben mit der Aussicht auf Profit geopfert werden können, doch diese Entscheidung liegt schon lange nicht mehr in den Händen der Menschen.


Autor Dan Abnett und Zeichner Brian Albert Thies schaffen mit dieser Fortsetzung des "Predator"/"Aliens"/"Prometheus"-Crossovers zwar kein innovatives Meisterwerk, aber immerhin ein überaus stimmiges und fesselndes Abenteuer mit altbekannten Feinden und neuen Entwicklungen. Obwohl die Handlung lediglich eine Melange aus der aus den "Alien"-Filmen bekannten Profitgeilheit der Weyland-Yutani Corporation und des Jäger-Beute-Versteckspiels der "Predator"-Filme ist, schafft es der Comic mit der Verbindung der beiden vorherrschenden Charaktereigenschaften der jeweiligen Filmfranchises ein vollständig wirkendes Storykonstrukt zu kreieren.


Und zwar eines, das außerordentlich gut funktioniert, was aufgrund der Einfachheit der dahinter stehenden Idee doch sehr positiv überrascht. Action, Aussichtslosigkeit, Unterlegenheit und doch immer ein Silberstreif am Horizont, diese Emotionen durchlebt der Leser gemeinsam mit den Marines, nur mit der Ausnahme, dass er seinen Kopf auf den Schultern behalten kann, was bei den Marines nicht ganz so sicher ist.


 
# # # Christoph Höhl # # #



Publisher: Cross Cult Verlag




 


 
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