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INTERPOL - Our Love To Admire

EMI/Matador

INTERPOL our love to admire (c) EMI/Matador / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIn desperater Ungewissheit mussten INTERPOL-Fans die letzten drei Jahre nach “Antics” verharren, im Dunkeln darüber gelassen, wann es ein neues Album geben würde und darüber zweifelnd, ob es in der Qualität jemals an die Vorgänger heranreichen könnte. Doch schon bei den ersten Takten von “Our Love To Admire” macht sich die langersehnte Erleichterung breit und verhaltene Freudentränen bahnen sich ihren Weg in die Freiheit, denn dieses Album ist jede Sekunde der dreijährigen Wartezeit wert und erfüllt die Herzen so wunderbar mit wohltuender Schwere, wie es nur INTERPOL gelingen kann. Paul Banks verbreitet mit seiner unverkennbaren Stimme gekonnt ein Gefühl von melancholischer Eindringlichkeit und vermittelt den Eindruck, als hätten sich INTERPOL für “Our Love To Admire” einfach das Beste aus neun Jahren Bandgeschichte aufgespart, um in simpler Gelassenheit einen unerwarteten Coup zu landen. Die Single-Auskoppelung “The Heinrich Maneuver” zeigt in voller Bandbreite, dass INTERPOL zwar eine Band mit konstantem Sound ist, die Jungs sich aber in Sachen Weiterentwicklung keineswegs zurückhalten: Ein schnelleres Tempo und erweiterte Vielschichtigkeit im Sound durch den neuen Einsatz von Keyboards bereichern “Our Love To Admire” um eine weitere Dimension, ohne die selbst auferlegte Doktrine Purismus zu schmälern. Aber auch die leisen Töne werden auf diesem Album in gekonnter Manier zelebriert und bestärken bei Songs wie “Pioneer To The Falls” und “Pace Is The Trick” die Vermutung, dass INTERPOL gerade in Zeiten des ungenierten Vergleichs zu nicht erwähnenswerten Newcomern noch immer unbeeindruckt ihren musikalischen Weg zwischen trostlosem Neonlicht und schnöder Indie-Romantik gehen.  Dass Qualität so solide und gleichzeitig auch berührend sein kann, gelingt selten, aber INTERPOL haben bewiesen, dass gut Ding sehr wohl Weile braucht und sich das Warten ausnahmsweise mal auszahlt.
www.interpolnyc.com
Corrina Bauer
 
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