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Exit Through The Gift Shop (Alamode Film)

Eine selbstironische (Fake) - Dokumentation oder ein schräges Porträt einer umstrittenen Kunstszene?

Der liebenswerte aber (c) Alamode Film/Alive / exit_through_the_giftshop / Zum  Vergrößern auf das Bild klickenskurrile Außenseiter Thierry Guetta leidet unter einem ausgeprägtem Dokumentationszwang. Jede Minute seines Lebens zeichnet er mit Kameras auf. Als er seinen Cousin, den Street Artist Space Invader trifft, weitet sich seine Obsession auf das nächtliche Treiben der Szene aus. Guetta ist fasziniert. Als stummer Beobachter und helfende Hand begleitet er bald internationale Größen wie Borf oder Shepard Fairey. Immer tiefer rutscht er in die Szene und wird zum Chronisten der gesamten Street Art-Bewegung. Doch die größte Ikone, der kamerascheue Banksy, fehlt in seiner Sammlung.


Durch eine glückliche Wendung des Schicksals trifft Guetta auf Banksy und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Wie ein Schatten begleitet er den Künstler bis in dessen intimsten Kreise und genießt bald sein vollstes Vertrauen. Doch die Inkompetenz Guettas, eine würdige Dokumentation abzuliefern, bringt Banksy auf eine Idee. Die Fülle an angehäuftem Filmmaterial ist zu wertvoll, um sie unbedarften Händen zu überlassen, also übernimmt er selbst den Regiestuhl. Um Guetta abzulenken, schickt Banksy seinen größten Fan mit der Aufgabe, selbst aktiver Künstler zu werden, zurück nach L.A.! Banksy scheint aber den Größenwahn Guettas nicht zu kennen, denn der nennt sich fortan Mr. Brainwash, gründet eine Art Factory und zieht eine irrsinnige Ausstellung auf. Der Filmer wird zum Gefilmten und zum gefeierten Künstler. Interessante Einblicke und viel Selbstironie machen die (Fake)-Dokumentation zu einem brillianten Porträt dieser Kunstform. Absolut sehenswert!



###Andreas Himmetzberger###





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