Regensburg ist bei weitem keine Stadt, die durch ihr überwältigendes Konzertangebot besticht. Umso schöner, dass die Engländer von OCEANSIZE bei ihrer Europa-Tour auch mal kurz in der Donaustadt vorbeischauen und ein bisschen frischen Wind in den sonst recht überschaubaren Bereich der hiesigen alternativen Live-Musik bringen...
Als gelungene Abwechslung sahen es wohl auch einige andere musikbegeisterte Leute aus der Region und so fand man an diesem Abend einen gut gefüllten Konzertsaal vor. Nur hätte man die veröffentlichte Uhrzeit nicht als Startschuss für den Einlass verstehen sollen, sondern wohl eher als Zeitpunkt des Konzertbeginns. So wurde einem nach einer halbstündigen Verspätung der ausgeschriebenen Uhrzeit leider der Auftritt der ebenfalls englischen Truppe THE WORLDONFIRE vergönnt.
Nun gut, mit IRA gab es jedoch eine weitere Band vor dem eigentlichen Headliner und diese stellte sich als wahrlich bemerkenswert heraus. Mit einem angenehm dahinschwelgenden Dickicht an Gitarrenklängen konnten die Jungs aus Konstanz von Anfang an Sympathien gewinnen. Leider drängte sich die Stimme des Frontmanns an einigen Stelle zu sehr in den Vordergrund und brachte eine etwas aufgesetzt wirkende Tragik zum Vorschein. Dadurch wurde den überaus stimmigen Instrumenten wiederum zu viel von der verdienten Aufmerksamkeit genommen und die dichte Atmosphäre etwas geschmälert. Glücklicherweise konnte dies durch verschiedene Lärmgewitter wett gemacht werden, die das Ohr packten und nicht mehr loslassen wollten. Die Performance von IRA war alles in allem keineswegs nur ein musikalischer Lückenfüller, sondern hinterließ einen bleibenden Eindruck, der sich wirklich gelohnt hat.
Doch den Gästen, welche sich im Vorfeld nur halbwegs mit der Musik des Headliners auseinandergesetzt haben, dürfte klar gewesen sein, dass auch OCEANSIZE das laut-leise-Spielchen ziemlich gut beherrschen. Wobei man sagen muss, dass die härteren Parts der Truppe aus Manchester vergleichsweise noch mehr liegen und somit nicht wenige Metal- und Noise-Eruptionen aus den Lautsprecherboxen hervorschnellten sollten.
Die Band bot einen abwechslungsreichen Auftritt und verhielt sich dabei meist ruhig, konzentriert und war in ihren Instrumenten verinnerlicht. Sänger Mike Vennart, der immer wieder von Gesang zu Geschrei wechselte, ließ sich zwischen den Songs noch am ehesten anmerken, dass er Spaß an dem Auftritt findet. Der Mann in dem IRON MADIEN-Shirt kommunizierte ab und zu mit dem Publikum, bemerkte, dass er vorher noch nie hier aufgetreten ist und bedankte sich brav bei den Besuchern für das Erscheinen. Ansonsten ließ man aber eher die Musik für sich sprechen, wobei schon allein die Lautstärke des Auftritts dies unterstrich.
Aber auch bei dem Auftritt von OCEANSIZE gab es den ein oder anderen Moment, in dem Mike Vennart seine Stimme durchaus dezenter hätte vortragen können. Aber vielleicht habe ich in letzter Zeit auch einfach zu viel Post-Rock gehört und empfinde deshalb die Instrumente eher als tragende Komponente... Nichtsdestotrotz gelang es OCEANSIZE von Anfang bis Ende die Zuschauer bei Laune zu halten und legten ein ordentliches Konzert ohne große Längen vor. Und dass es trotz der kleinen Kritik ein lohnenswerter und wirklich fesselnder Konzertabend war, spricht im Endeffekt nur für die packende Liveumsetzung der Songs. Gern könnte es davon mehr im manchmal etwas verschlafenen Regensburg geben.
Als gelungene Abwechslung sahen es wohl auch einige andere musikbegeisterte Leute aus der Region und so fand man an diesem Abend einen gut gefüllten Konzertsaal vor. Nur hätte man die veröffentlichte Uhrzeit nicht als Startschuss für den Einlass verstehen sollen, sondern wohl eher als Zeitpunkt des Konzertbeginns. So wurde einem nach einer halbstündigen Verspätung der ausgeschriebenen Uhrzeit leider der Auftritt der ebenfalls englischen Truppe THE WORLDONFIRE vergönnt.
Nun gut, mit IRA gab es jedoch eine weitere Band vor dem eigentlichen Headliner und diese stellte sich als wahrlich bemerkenswert heraus. Mit einem angenehm dahinschwelgenden Dickicht an Gitarrenklängen konnten die Jungs aus Konstanz von Anfang an Sympathien gewinnen. Leider drängte sich die Stimme des Frontmanns an einigen Stelle zu sehr in den Vordergrund und brachte eine etwas aufgesetzt wirkende Tragik zum Vorschein. Dadurch wurde den überaus stimmigen Instrumenten wiederum zu viel von der verdienten Aufmerksamkeit genommen und die dichte Atmosphäre etwas geschmälert. Glücklicherweise konnte dies durch verschiedene Lärmgewitter wett gemacht werden, die das Ohr packten und nicht mehr loslassen wollten. Die Performance von IRA war alles in allem keineswegs nur ein musikalischer Lückenfüller, sondern hinterließ einen bleibenden Eindruck, der sich wirklich gelohnt hat.
Doch den Gästen, welche sich im Vorfeld nur halbwegs mit der Musik des Headliners auseinandergesetzt haben, dürfte klar gewesen sein, dass auch OCEANSIZE das laut-leise-Spielchen ziemlich gut beherrschen. Wobei man sagen muss, dass die härteren Parts der Truppe aus Manchester vergleichsweise noch mehr liegen und somit nicht wenige Metal- und Noise-Eruptionen aus den Lautsprecherboxen hervorschnellten sollten.
Die Band bot einen abwechslungsreichen Auftritt und verhielt sich dabei meist ruhig, konzentriert und war in ihren Instrumenten verinnerlicht. Sänger Mike Vennart, der immer wieder von Gesang zu Geschrei wechselte, ließ sich zwischen den Songs noch am ehesten anmerken, dass er Spaß an dem Auftritt findet. Der Mann in dem IRON MADIEN-Shirt kommunizierte ab und zu mit dem Publikum, bemerkte, dass er vorher noch nie hier aufgetreten ist und bedankte sich brav bei den Besuchern für das Erscheinen. Ansonsten ließ man aber eher die Musik für sich sprechen, wobei schon allein die Lautstärke des Auftritts dies unterstrich.![]() | ![]() | ![]() |
Aber auch bei dem Auftritt von OCEANSIZE gab es den ein oder anderen Moment, in dem Mike Vennart seine Stimme durchaus dezenter hätte vortragen können. Aber vielleicht habe ich in letzter Zeit auch einfach zu viel Post-Rock gehört und empfinde deshalb die Instrumente eher als tragende Komponente... Nichtsdestotrotz gelang es OCEANSIZE von Anfang bis Ende die Zuschauer bei Laune zu halten und legten ein ordentliches Konzert ohne große Längen vor. Und dass es trotz der kleinen Kritik ein lohnenswerter und wirklich fesselnder Konzertabend war, spricht im Endeffekt nur für die packende Liveumsetzung der Songs. Gern könnte es davon mehr im manchmal etwas verschlafenen Regensburg geben.
###Pascal Lenhard###






36 CRAZYFISTS & POISON THE WELL
AFFENMESSERKAMPF, BLACK HOLE OF CALCUTTA, GUN MOB & THE GENTLE ART OF CHOKIN'
AMORPHIS, BEFORE THE DAWN & AMORAL
ASSORTED JELLYBEANS & ORÄNGÄTTÄNG
BANE & DOWN TO NOTHING
BETRAYED & TO KILL
BRING ME THE HORIZON, A DAY TO REMEMBER & AUGUST BURNS RED
BROADWAY CALLS & ALKALINE TRIO
CHUCK RAGAN & DIGGER BARNES
COMEBACK KID & DEFEATER
COMEBACK KID, ARCHITECTS, MISERY SIGNALS, BANE & OUTBREAK
DEAD SWANS, THE BLACKOUT ARGUMENT, THIS IS HELL
DEATH IS NOT GLAMOROUS, THE RIOT BEFORE & BRACKETS CLOSED
DEEZ NUTZ, YOUR DEMISE & MORE THAN LIFE
Die SLAM-Backstagereporter bei BOOZED!
DINOSAUR JR & KEITH CAPUTO
DWARF8 Surf Worldcup 2009
Eastpak Antidote Tour 2009
END OF GREEN & SYMPATHY FOR NOTHING
FRANK TURNER & JAAKKO & JAY
Give It A Name Festival 2009
GOLD KIDS, LEWD ACTS, AGAINST YOUR SOCIETY, RISE & FALL, RZL DZL und WAR HUNGRY
HAVE HEART, RISE & FALL & SHIPWRECK A.D.
HOT WATER MUSIC, STRIKE ANYWHERE & A WILHELM SCREAM
ISIS
JOEY CAPE, JON SNODGRASS & CHAD REX
JUNKY DONKEY & DRIFTWOOD FAIRYTALES
KITTY IN A CASKET
Live-Review: 3 FEET SMALLER im Wiener Flex (07.03.2009)
Live-Review: BROADWAY CALLS & ALKALINE TRIO im Wiener Flex (27.01.2009)
Live-Review: CHUCK RAGAN im Wiener Chelsea (08.02.2009)
Live-Review: CRO-MAGS im Hamburger Hafenklang (03.03.2009)
Live-Review: EDITORS im Campo Pequeno in Lissabon (10.12.2009)
Live-Review: EDITORS in der Münchner Tonhalle (29.11.2009)
Live-Review: FAITH NO MORE in der Frankfurter Jahrhunderthalle (22.06.2009)
Live-Review: Groezrock Festival in Meerhout/Belgien (17.-18.04.2009)
Live-Review: HIGHFIELD Festival am Stausee Hohenfelden/Erfurt (21.08.-23.08.2009)
Live-Review: Homegrown-Tour 2010
Live-Review: IN FLAMES in der Wiener Arena (26.03.2009)
Live-Review: KREATOR & CALIBAN im Wiener Gasometer (14.02.2009)
Live-Review: LINDA MARTINI & RIDING PANICO in der Musicbox Lissabon (30.07.2009)
Live-Review: MANDO DIAO beim Billabong Air & Style in Innsbruck (31.01.2009)
Live-Review: MOGWAI am 05. Februar in der Aula Magna in Lissabon
Live-Review: Optimus Alive Festival in Lissabon/Portugal (09.07. - 11.07.2009)
Live-Review: REEL BIG FISH im Hamburger Grünspan (31.01.2009)
Live-Review: SILVESTER bei Michelle Records in Hamburg (30.04.2009)
Live-Review: SOCIAL DISTORTION im Münchener Zenith (15.06.2009)
Live-Review: T-Mobile Extreme Playgrounds Streetsession im Velodrom Berlin (06.12.2009)
Live-Review: THE ALL-AMERICAN REJECTS in der Wiener Arena (14.06.2009)
Live-Review: THE CASTING OUT in der Wiener Arena (08.07.2009)
Live-Review: TORI AMOS im Radiokulturhaus Wien (06.05.2009)
Live-Review: Volvo X OVER RIDE 09 am Gletscher in Kaprun (11. & 12.04.2009)
LOUI VETTON
MILES AWAY, AT HALF-MAST, BLKOUT, FALL APART & EVENWORSE
MUDHONEY & KILLED BY 9V BATTERIES
NO USE FOR A NAME & ONLY CRIME
NO USE FOR A NAME, ONLY CRIME & SCHEISSE MINELLI
OASIS
PARADISE LOST & SAMAEL
PROPAGANDHI & MATULA
PROPAGANDHI & RENTOKILL
RAISED FIST, DEEZ NUTS & ENDWELL
REEL BIG FISH
Rip Curl Frozen Water Jam 09
RITUAL, ATTITUDE & GOLDUST
SHAM 69
SHOOK ONES & RED TAPE PARADE
SHOOK ONES & RED TAPE PARADE
SIGHTS & SOUNDS, MEN EATER & BERNAYS PROPAGANDA
SOCIAL DISTORTION, LEFT ALONE & THE DURANGO RIOT
SOLE METHOD
SPINNERETTE & THE PICTUREBOOKS
STATIC THOUGHT & U-LOCK JUSTICE
STRAWBERRY BLONDES & GRÖLBÜDELS
STRENGTH APPROACH & CRO-MAGS
SUBURBAN SCUMBAGS & SFNU
TACKLEBERRY & CALEYA
THE ADICTS
THE ADICTS
THE ALL-AMERICAN REJECTS & SPARKS THE RESCUE
THE ECCOS & STREETLIGHT MANIFESTO
THE GERMS & TEXAS TERRI BOMB
THE VADERS & HIGHSCHOOL NIGHTMARE
THIS IS HELL, THE BLACKOUT ARGUMENT & DEAD SWANS
THURSDAY, POISON THE WELL & BETWEEN LOVE AND MADNESS
TOASTERS, DEAL'S GONE BAD & SIX TIN JONESY
TRASH TALK, MIND TRAP & JUGGERNAUT
Vainstream Rockfest
Video-Review: Billabong Air & Style II/09
WOLFMOTHER