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Mord für Mord 1

Gedächtnislücken: Sind sie zu stark, bist du zu schwach.

(C) Schreiber & Leser / Mord für Mord 1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAls launige Einleitung drängt sich dieser abgeleitete Werbespruch fast auf, schließlich heißt der Ausgangsort für die in zwei Bänden erzählte Story von "Mord für Mord" Fisherman's Wharf. Jener zunächst Namenlose, der in besagtem Hafenviertel in San Francisco mit einer blutenden Kopfverletzung und in der Nähe einer erschossenen Frau erwacht, fände das allerdings weniger amüsant. Schließlich hat der in feinsten Zwirn gekleidete Mann keinerlei Erinnerungen, wie er dorthin gekommen ist und was er mit dem Tatort zu tun hat, an dem es erwartungsgemäß kurze Zeit später von Polizisten nur so wimmelt. Da ist er aber auch schon längst über alle Berge.


Häppchenweise gelingt es ihm, dessen Papiere ihn als Robert Wilson und/oder Milton Gilford ausweisen, seine Biografie zu rekonstruieren. Offenbar dürfte er äußerst wohlhabend sein, worauf nicht nur seine Hotelsuite und die teuren Anzüge darin, sondern auch erkleckliche Mengen an Bargeld schließen lassen. Und wie sich schnell herausstellt, lebt er ein Leben, das sich frappant von dem normaler Bürger unterscheidet und den Gebrauch von Schusswaffen inkludiert. In der Zwischenzeit beginnen sich auch zwei Ermittler für den Attentäter zu interessieren, der aus rund 300 Meter Entfernung einen Senator samt Damenbekanntschaft erschossen und einen verräterischen Mantelknopf am Tatort hinterlassen hat.


Fans der ebenfalls bei Schreiber & Leser erscheinenden Serie "Canardo" ist Zeichner Pascal Regnauld kein Unbekannter, schließlich hat er bereits für vier Bände des Enteninspektors den Stift geschwungen. Hier ist sein Artwork passend zur Tages- oder Nachtzeit wahlweise in Sepia, Dunkelblau oder Schwarz gehüllt, was dem Ganzen stellenweise den Charme einer cartoonigen Version von "Sin City" verleiht – wenngleich das Szenario von Roger Seiter ("Fog") weniger brutal und zynisch ausfällt, dafür aber nicht minder kurzweilig. Wer auf Crime in den (gar nicht so) guten alten 1960ern steht, sollte hier zuschlagen. Oder zubeißen, wie die Echsen, denen dieser Band seinen Namen verdankt und die nur schwer von ihrer Beute ablassen. Denn sind sie zu stark…


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Schreiber & Leser




 


 
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