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Feuer und Stein: Prometheus

Der Auftakt des vierteiligen Crossovers führt ein Erkundungsteam nicht nur auf die Spuren der Konstrukteure, sondern auch mitten ins Verderben.

(C) Cross Cult Verlag / Feuer und Stein: Prometheus / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNachdem es zuletzt – verglichen mit der Blütezeit von den späten 1980ern bis zur Jahrtausendwende – in Sachen Comics stiller geworden ist um die Kult-Franchises "Alien" und "Predator", beglückt uns der Cross Cult Verlag endlich mit neuem Futter. Den freudigen Anlass des Wiedersehens liefert das Crossover "Fire and Stone", das in den USA in Form von vier miteinander verbundenen Miniserien (plus einem Epilog als Einzelheft) erschienen ist und hierzulande jeweils einen Band spendiert bekommt.


Den Auftakt bestreitet "Fire and Stone: Prometheus", dessen Handlung an die Geschehnisse von Ridley Scotts "Alien"-Prequel anknüpft und die Geschichte einer Bergungsmission erzählt, die im Jahr 2219 auf dem Mond LV-223 ankommt. Der ist allerdings nicht, wie angenommen, ein Ödland, sondern von einem dichten Dschungel bedeckt, in dem sich den menschlichen Ankömmlingen eine nicht gerade freundlich gesinnte Fauna präsentiert.


Die Crews der beteiligten Schiffe werden nicht nur durch die alsbald angreifenden Aliens dezimiert, sondern auch durch menschliche Schwächen. Denn weder hat Captain Angela Foster ihre Mannschaft über die wahren Absichten der Mission aufgeklärt, nämlich das Schicksal der "Prometheus" aufzuklären, noch der krebskranke Astrobiologe Francis Lane eine Ahnung, was die Injektion der seltsamen schwarzen Flüssigkeit, die sich auf dem Planeten befindet, in den Körper seines ihn begleitenden Androiden Elden bewirkt.


Paul Tobin strickt eine Story, die nach kurzer Zeit in dreierlei Hinsicht zündet: Erstens durch die spannende Verknüpfung mit "Promotheus", zweitens durch das stimmungsvoll unheimliche Setting und drittens durch das äußerst ansehnliche Artwork. Juan Ferreyra, bei der atmosphärischen Kolorierung von seinem Bruder Eduardo unterstützt, erweist sich als echte Offenbarung am Zeichenbrett und definitiv als Name, den man sich merken muss. Das nennt man einen Auftakt nach Maß!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Cross Cult Verlag




 


 
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