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Black Metal: Beyond The Darkness

Was einst als grimmiges Instrument dazu diente, die absolute Ablehnung des Lebens in dieser allzu selbstzerstörerischen menschlichen Gesellschaft zur Schau zu stellen, hat sich in den letzten Jahren zum salonfähigen und gern gesehenen Wunderkind entwickelt: Das Phänomen Black Metal ist heute in aller Munde.

(C) Black Dog Publishing / Black Metal - Beyond The Darkness / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSo ist es auch nicht verwunderlich, dass es mittlerweile zu unzählbaren Versuchen gekommen ist, das (in vielen Bereichen auch sehr heikle) Thema mehr oder weniger zu erforschen und bis zum Ursprung zurückzuverfolgen. Der schier unendlich Kosmos der größten Kunstform des Metalgenres wurde bereits prominent im sehr streitbaren Werk "Lords Of Chaos" ergründet, welches nur wirklich jenen zu empfehlen ist, die noch nie etwas von den Morden und Kirchenabfackelungen in der frühen 1990ern in Skandinavien gehört haben. Selbiges gilt für die schöne Dokumentation "Until The Light Takes Us" von 2009.


Fortgeschrittenen sei das ultimative, tonnenschwere Kompendium des Schreckens "Metalion – The Slayer Mag Diaries" ans schwarze Herz zu legen, ebenso wie das vom HELLACOPTERS/ENTOMBED/IMPERIAL STATE ELECTRIC Frontmann Nicke Andersson äußerlich gestaltete "Swedish Death Metal" und das vorliegende Werk "Black Metal: Beyond The Darkness". Hierfür versammelte sich alles mit Rang und Namen im Metaluniversum, darunter Brandon Stosuy (Pitchfork), Nathan T. Birk (Zero Tolerance Magazine), Jon "Metalion" Kristiansen, Louis Pattison und viele der Protagonisten selbst.


Nicht nur der skandinavische Zweig wird seziert, auch die polnischen, griechischen, französischen und italienischen Ursprünge werden bis ins letzte nur mögliche Detail entblättert. Sehr interessant auch der Exkurs in die Gefilde des US-amerikanischen Black Metal, welcher frühe "Player" wie VON oder XASTHUR als auch Neulinge wie WOLVES IN THE THRONE ROOM, NACHTMYSTIUM und TWILIGHT in den Raum stellt.


"Black Metal: Beyond The Darkness" geht an vielen Stellen ebenso wissenschaftlich wie auch künstlerisch an die Sache, was die vielen, zum Teil sehr seltenen Fotografien und Artworks belegen. Dieses anspruchsvolle Werk ist zwar immer noch meilenweit entfernt, um den Anspruch der Vollständig zu erheben, stellt aber trotzdem ein unverzichtbares Utensil zur Erforschung des kalten, grimmigen Universums dar, das sich Black Metal nennt.



# # # Thomas Sulzbacher # # #


Publisher: Black Dog Publishing

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