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Movie-Review: Weirdsville (I-On Media)

„Weirdsville“ ist das neueste Werk von Director Allan Moyle, welcher den Streifen als ein kanadisches „Trainspotting“ bezeichnete. Doch kann der Film diesem hohen Anspruch gerecht werden?

 	Weirdsville (c) I-on MediaRoyce (Wes Bentley) und Dexter (Scott Speedman), zwei nichtsnutzige Drogenabhängige, schulden dem bekanntesten Drogenboss der kleinen Stadt Weedsville eine große Summe Geld. Um die Schulden abzuarbeiten, sollen sie für ihn Drogen verkaufen – was jedoch anders läuft als geplant. Royce und seine Freundin Matilda (Taryn Manning) testen die Waren vor, bis nichts mehr davon übrig ist. Als dann Matilda auch noch durch eine Überdosis draufgeht, ist das Chaos komplett. Da die beid 	Weirdsville (c) I-on Mediaen Jungs schwer zur Polizei gehen können, beschließen sie kurzum, die Leiche im Keller des lokalen Autokinos zu verscharren. Das Ganze hätte durchaus gut gehen können, wäre da nicht eine Gruppe Satanisten dazwischengeplatzt. Gerade, als sie dabei sind, ihr Menschenopfer an Lord Satanas zu vollenden, wacht die doch nicht ganz so tote Matilda auf und wird prompt für eine Inkarnation des infernalen Herrschers gehalten. Nun kommt auch noch der Drogenboss dazu, der endlich sein Geld haben will. Was folgt, ist eine wilde Hetzjagd durch das verschneite, nächtliche Weedsville.

 	Weirdsville (c) I-on MediaIst der Vergleich mit „Trainspotting“ gerechtfertigt? Meiner bescheidenen Meinung nach nicht. „Trainspotting“ zeichnet sich vor allem durch seine gesellschaftskritischen Elemente aus; gepaart mit typischem Galgenhumor und einer schrägen, jedoch in sich schlüssigen und spannenden Story entstand so ein wahrer Kultfilm. Dem angeblichen Pendant aus Kanada hingegen fehlen so gut wie alle nötigen Ei 	Weirdsville (c) I-on Mediagenschaften. Die Story ist zwar bizarr, man fragt sich aber stellenweise nach dem Zusammenhang. Manche Szenen wirken etwas deplatziert und erzeugen oftmals den berühmten „WTF?!-Blick“. Die Handlung erholt sich zwar im Laufe des Films, aber ein schaler Nachgeschmack der Langweiligkeit bleibt doch erhalten. Daran können auch die exzellenten schauspielerischen Leistungen der wirklich guten Besetzung (Speedman, Bentley, Manning) kaum etwas ändern.

Zu guter Letzt bleibt nur zu sagen, dass „Weirdsville“ sicher seine Fans findet, ein sonderlich breites Publikum wird sich dafür aber nicht erwärmen können.



###Lisa Huemer###
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