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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 109

Ab 1967 wurden die Inhumans zu mehr als bloßen Gaststars in den Abenteuern der Fantastic Four.

(C) Hachette / Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 109 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMit dem in den USA 2016/17 veröffentlichten Crossover "Inhumans vs. X-Men" wurde der Höhepunkt einer Entwicklung bei Marvel erreicht, was die Ängste vieler Leser um den Status der weitläufigen Mutantenfamilie anbelangte. Das zuletzt schwierige Verhältnis zwischen dem "House of Ideas" und 20th Century Fox, das bereits dazu geführt hatte, dass keine monatliche "Fantastic Four"-Serie mehr erschien, ließ Befürchtungen lautwerden, dass ein ähnliches Schicksal auch den X-Titeln drohe und die Inhumans über kurz oder lang zum wichtigsten Franchise des Verlags ausgebaut werden sollten. Mit der kolportierten Übernahme des Filmgeschäfts des Mutterkonzerns von Fox durch Disney ist das jetzt offenbar vom Tisch.


Der geneigte Fan kann sich also den gegebenenfalls angesammelten Schweiß von der Stirn wischen und sich der Vergangenheit der königlichen Familie widmen, deren Premiere es in Band 72 der Marvel-Sammelreihe von Hachette hierzulande zu erleben gab. Dass die Inhumans aber zu mehr taugten als weiterhin lediglich Gastspiele bei den Fantastischen Vier abzuliefern, beweist die vorliegende Ausgabe, in der zunächst in mehreren Backup-Storys beginnend mit "Thor" 146 mit Coverdatum November 1967 die bis dahin bestenfalls angedeutete Geschichte des Volkes von Attilan aufgerollt wurde. Keine Geringeren als Stan Lee und Jack Kirby taten dies in gewohnt charmanter Manier, doch letztgenannter "King of Comics" legte noch einen drauf.


Nach der letzten dieser kurzen Häppchen führte er die Geschichte der Inhumans solo in "Amazing Adventures" weiter, eine Serie, die sich diese zunächst mit der Black Widow teilten. Darin beschlossen Black Bolt und seine royale Anhängerschaft, ihre Isolation aufzugeben und den Kontakt zu den Menschen zu suchen – welche darauf gelinde gesagt unfreundlich reagierten. Ab der fünften Ausgabe übernahm das Team Roy Thomas und Neal Adams und dockte thematisch an die Rassenunruhen in den USA Ende der 1960er an, was ihre Story im zeitgeschichtlichen Rückblick besonders interessant macht. Ein Zweiteiler von Gerry Conway und Mike Sekowsky mit Magneto als Gegner beschließt den kurzweiligen Band, der noch dazu ausgerechnet die chronologische Nummerierung "X" trägt!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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