Über drei Jahre Entwicklung für einen Downloadtitel? Richtig gelesen, auch das gibt es. Die Jungs und Mädels aus Manchester haben die Zeit nämlich dazu genutzt ihre eigene Engine zu schreiben, und die hat einiges zu bieten. Die "HydroEngine" ist die weltweit erste echte Fluid Dynamics-Engine für Spiele. Eine Physik-Simulation, die fließendes Wasser in Echtzeit realistisch berechnet. Die Bewegung der Wassermassen beeinflusst Spieler und Umgebung gleichermaßen und ist niemals identisch reproduzierbar. Das sieht nicht nur gut aus, all das kühle Nass kann man auch für`s Gameplay gezielt einsetzen.
"Hydrophobia" ist keine reine Physik-Simulation. Eine Story gibt es natürlich auch und die klingt gar nicht mal so übel. In einer nicht all zu fernen Zukunft führen die Probleme der Überbevölkerung der Erde zu zwei eigenwilligen Lösungsansätzen. Auf der einen Seite steht Nanocell, ein Unternehmen das durch technologische Weiterentwicklungen den Hunger auf der Erde besiegen will. Als Teil der wohlhabenden Elite umrunden die Wissenschaftler von Nanocell an Bord der "Queen of the World," ein Schiff so groß wie eine Stadt, den Globus. Ihnen gegenüber stehen die Malthusianer, die eine radikale Dezimierung der Bevölkerung anstreben. Die fiesen Anhänger Robert Thomas Malthus` greifen das Schiff an und wollen sich am Resultat des technologischen Fortschritt zu schaffen machen.
"Hydrophobia" ist ein Third Person Action-Adventure mit ein wenig Ähnlichkeit zu "Tomb Raider". Die Protagonistin Kate Wilson ist allerdings kein Action-Babe à a Lara Croft, sondern nur eine einfache Ingenieurin und damit mehr der Gordon Freeman-Typ aus "Half Life" oder Ellen Ripley aus "Alien". Ach ja, wegen ihrer wiederkehrenden Albträume über Bewegungsunfähigkeit unter Wasser und Ertrinken hat Kate Angst vor Wasser. Sie nimmt den Job als Heldin in einem sinkenden Schiff daher nur widerwillig an, versucht aber dennoch die Ursachen für den Anschlag auf die "Queen of the World" herauszufinden.
Eine Betäubungspistole hilft ihr die Malthusianer auszuschalten, die sich ihr in den Weg stellen. Kate ist allerdings darauf angewiesen ihre Umgebung auszunutzen um zu überleben. So kann sie Ölfässer zur Explosion bringen um Feinde zu töten, Wände zu zerstören und Überschwemmungen zu verursachen. Schwimmendes Öl kann sie anzünden, Elektrizität setzt sie ein um ganze Räume unter Strom zu setzen und natürlich entfesselt Kate die zerstörerische Kraft des Wassers, vor der sie solche Angst hat, um Feinde auszuschalten. Damit kann man schon ganz schön viel anstellen.
Alles in allem sieht "Hydrophobia" sehr vielversprechend aus. Voraussichtlich wird dieser Titel ab September das Spektrum dessen, was auf Xbox Live Arcade möglich ist, erweitern. Das Spiel wird in einer deutschen Lokalisierung erscheinen und etwa ein Gigabyte groß sein. Wir freuen uns schon darauf selbst Hand anzulegen und eine Review zu präsentieren.# # # Felix Reiterer und Katharina Krösl # # #





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