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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 116

Um eine von Erik Killmonger angezettelte Revolution zu stoppen, muss der Black Panther an den Rand seiner Kräfte und darüber hinaus gehen.

(C) Hachette / Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 116 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMit "Black Panther" ist den Bossen der Marvel Studios nach "Guardians of the Galaxy" ein weiterer Leinwanderfolg gelungen, den viele in dieser Dimension (und einem weltweiten Einspielergebnis von mehr als 1,3 Milliarden Dollar) sicher nicht erwartet hatten. Die Comic-Abteilung des Unterhaltungsgiganten nutzte den sich im Vorfeld des Filmstarts aufbauenden Hype wie immer, um entsprechendes Lesefutter auf dem Markt zu positionieren. Auch in Deutschland profitieren alte und neue Fans des ersten aus Afrika stammenden Mainstream-Superhelden davon: Panini hat die aktuelle Ongoing im Programm, während Hachette nach dem Debüt im Rahmen von "Fantastic Four" auch das erste Solo-Abenteuer des Königs von Wakanda liefert.


Nachdem "Jungle Action" 5 noch einen Reprint aus "Avengers" 62 enthalten hatte, rückte T'Challa ab der Folgeausgabe mit einem für damalige Verhältnisse gewaltigen Mehrteiler ins Zentrum der Serie. "Des Panthers Zorn", so der deutsche Titel, spannte sich von 1973-1975 über sage und schreibe 13 Kapitel, die den epochalen Kampf zwischen dem Black Panther und Erik Killmonger schildern. Dieser hatte ein Massaker in einem Dorf angerichtet und schickte sich an, mit nicht minder grausamen Verbündeten wie King Cadaver, Venomm oder Menace den Herrscher zu stürzen. Doch das ist nicht die einzige Front, an der dieser kämpft, denn seine lange Abwesenheit im Ausland haben die engen Bande zwischen ihm und seinen engsten Vertrauten gelöst.


Don McGregors Story, die viele als die erste Graphic Novel von Marvel bezeichnen, ist über mehr als vier Jahrzehnte gut gealtert und funktioniert immer noch bestens als in ein passgenau sitzendes Actionkorsett gepresste Studie über Krieg als Mittel der Politik sowie die Entfremdung zwischen und Leidensfähigkeit von Menschen. Über die Tatsache, dass die Sprache an einigen wenigen Stellen etwas über das dramatische Ziel hinausschießt in Richtung Schwülstigkeit, können heutige Leser sicher großzügig hinwegsehen. Was hingegen keinesfalls für das großteils von Billy Graham beigesteuerte Artwork gelten sollte, das sich inmitten aller Düsternis und Gefahr auch vor sehenswerten Experimenten beim Layout nicht scheut.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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