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Foster 16

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Homo sapiens vom Antlitz der Erdoberfläche getilgt wird. Oder gibt es doch noch einen Hoffnungsschimmer?

Foster 16Das Böse triumphiert. Allen Anstrengungen zum Trotz scheinen Zebuul und seine Gefolgschaft doch noch ihre Ziele verwirklichen zu können, der Widerstand der Menschheit ist offenbar ein für alle Mal gebrochen und das Öffnen der Tore zur Hölle nur eine Frage der Zeit. General Cooper versucht mit dem Mut der Verzweiflung einen Weg zu finden, die Katastrophe abzuwenden. Einzig die von Hans Kramer entwickelte Maschine verspricht ein wenig Hoffnung, allerdings bedarf es eines waghalsigen Experiments mit ungewissen Ausgang, um der Menschheit noch eine Chance zu verschaffen.


Währenddessen versucht Foster seine eigenen Pläne in die Tat umzusetzen und mit einer Gruppe von Gangstern gegen die Dämonen loszuschlagen. Ein Unternehmen, das einem Himmelfahrtskommando gleicht. Doch zuvor kommt es zu einer ungewöhnlichen Kontaktaufnahme aus dem Lager des Feindes. Kann es tatsächlich sein, dass die Allianz, die Zebuul mit seinen Heerführern eingegangen ist, Risse bekommt und die größte Gefahr für den Sieg aus dem eigenen Lager droht? Foster ist bereit jedes Opfer zu erbringen, um das Tor zu vernichten.


Die Ereignisse spitzen sich zu. Die Handlung legt mit jeder verstreichenden Minute an Dichte zu und es kriecht eine fieberhafte Energie aus den Boxen, die sich schnell auf den Hörer überträgt. Man kann sich nur schwer dem Gefühl entziehen, selbst in die anstehenden Ereignisse involviert zu werden. Sämtliche Stränge des Plots bewegen sich auf ein Finale mit ungewissem Ausgang zu und Oliver Döring wäre nicht Oliver Döring, wenn er sein Publikum nicht bis zum Schluss am Haken zappeln und es im Ungewissen darüber ließe, was Foster und seine Mitstreiter am Ende erwartet. Spannung und Action werden natürlich groß geschrieben, obwohl man noch mit angezogener Handbremse fährt und das Augenmerk auf eine gehörige Portion Dramatik legt. Besser kann man seine Fans nicht auf das letzte Kapitel einer Serie vorbereiten.


Wenn die Story passt, sind es die anderen Faktoren, die ein Hörspiel aus der Masse hervorheben – eine Aufgabe, die Imaga in vollem Umfang erfüllt hat. Das Sounddesign liegt einmal mehr über jeglichem Standard, den man von vielen anderen Produktionen gewohnt ist. Die Inszenierung der Handlungsorte gerät absolut glaubwürdig und auch dann, wenn die Handlung Fahrt aufnimmt, können die Actionszenen überzeugen. Abweichend von anderen Produktionen des Labels ist die musikalische Gestaltung ein elementares Puzzlestück des großen Ganzen. Dramatische und pathetische Arrangements stimmen den Hörer auf das anstehende Finale ein. Hier ist alles stimmig und rundet den positiven Gesamteindruck ab.


Im Lager der Sprecher gibt es einmal mehr einige Stimmen, die ihren ganz eigenen Anteil daran leisten, um "Der letzte Tag der Menschheit" zu etwas Besonderem zu machen. Uwe Büschken fällt in der Rolle von Ralph erstmals eine entscheidende Bedeutung zu und es gelingt ihm eigene Akzente zu setzen, die dieser Produktion guttun. Asad Schwarz geht einmal mehr in der Rolle von Sniffer auf und zeigt, dads diese Figur eine Herzensangelegenheit ist. Thomas Nero Wolff, Klaus-Dieter Klebsch und Bernd Vollbrecht sind weitere Garanten, die dieses Hörspiel aus der Flut der Veröffentlichungen hervorheben. Imaga sorgt auch im vorletzten Kapitel dafür, dass "Foster" einzigartig in der Hörspiellandschaft bleibt.


 
# # # Justus Baier # # #



Publisher: Imaga


 
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