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Siegburg (KSM)

Es beginnt als ganz normale Nacht in der JVA Siegburg und endet in einem grausamen Foltermarathon, der in den unausweichlichen Tod führt.

Siegburg_Cover (c) Event Film Distribution / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBei einer Runde Poker mit seinen drei Mithäftlingen hat der junge Mitch (Shaun Sipos) eine Glückssträhne und will deswegen den Einsatz erhöhen. Der Verlierer soll eine ganz Tube Zahnpasta aufessen. Das Glück wendet sich und Mitch wird zum Opfer seines eigenen Vorschlages. Als er sich jedoch weigert, wird er von seinen erbosten Mithäftlingen mit Gewalt dazu gezwungen. Harry (Edward Furlong), Jack (Steffen Mennekes) und Peter (Sam Levinson) kommen durch die Erniedrigung auf den Geschmack und beginnen Mitch weiter zu demütigen.


Das steigert sich im Laufe des Films zu einer unaufhörlichen und erbarmungslosen Gewaltorgie in welcher Harry, Jack und Peter beginnen ihre grausamsten Gewaltfantasien auszuleben und endet mit dem unausweichlichen Tod Mitchs. Uwe Boll verfilmte mit Siegburg die realen Geschehnisse, die sich 2006 in der JVA Siegburg abspielten. Der reale Hintergrund und die minimalistische Szenengestaltung tragen dazu bei, dass der Film eine enorme Wirkung auf die Psyche seiner Zuseher entfaltet.


Man ist nach Konsum des Filmes regelrecht verstört, auch Stunden später drängen sich die unglaublichen Bilder des Films immer wieder in den Kopf des Zusehers und lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Somit ist Uwe Bolls neuer Film sicherlich nichts für einen gemütlichen Filmabend zu zweit, aber er beweist das der viel gescholtene Regisseur sehr wohl in der Lage ist, Filme zu verwirklichen, die einen fesseln können.



# # # Christoph Höhl # # #
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