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Live-Review: THE RAZORBLADES in der Stuttgarter Kiste (19.10.2007)

Die RAZORBLADES aus Wiesbaden, bzw. Mainz, sind eine der besten und aktivsten deutschen Surfbands und spielten am 19. Oktober 2007 in der kleinen Jazzkneipe „Kiste“ in der Stuttgarter Innenstadt.

THE RAZORBLADES (c) Fabian Toenges / Zum Vergrößern auf das Bild klickenTHE RAZORBLADES (c) Fabian Toenges / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEine treue Anhängerschaft ist schon versammelt, als die RAZORBLADES mit „Surf Like An Egyptian“ den Eröffnungssong anstimmen. Beschaulich und mit viel Hall auf den Gitarren stimmen sich die vier Musiker ein, denn schon beim nächsten Lied heißt es „Fasten Seatbelts“ und spätestens da sollte sich das Stuttgarter Publikum wirklich anschnallen, denn die RAZORBLADES rocken…äh… surfen so kurzweilig, das einem fast schwindelig wird. Ein Hit jagt den nächsten und auch die Schwaben vor der Bühne fangen langsam an zu zappeln. Neben zahlreichen Eigenkompositionen gibt es aber auch leckeres aus der traditionellen Surfkiste zu bieten: „Hawaii Five O“, Dick Dale´s „Miserlou“, oder „Apache“ von den SHADOWS. Doch auch die eigenen Songs der Hessen wissen zu überzeugen, wie „Beatgirl Stomp“ und die aktuelle Single „Shake Your Ponytails“, die allen Mädels mit Pferdeschwanz gewidmet ist, beweisen. Die Antwort auf die Frage, ob die Bandmitglieder eigentlich auch surfen können, liefert der Song „Yes Sir, I Can Surf“.

THE RAZORBLADES (c) Fabian Toenges / Zum Vergrößern auf das Bild klickenTHE RAZORBLADES (c) Fabian Toenges / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Band ist perfekt eingespielt und mit viel Spass bei der Sache, was das Publikum mit tosendem Applaus honoriert. Ausnahmegitarrist Rob Razorblade spielt sich in die Herzen seiner Fans, in dem er von der Bühne springt und direkten Kontakt mit dem Publikum aufnimmt - dabei spielt er natürlich Gitarre wie der junge Dick Dale. Seine zwei Soloeinlagen zeugen wirklich von allerfeinster gitarristischer Handwerkskunst und lassen Heroen wie Jimi Hendrix oder Songs wie „Ghostrider“ durchscheinen, die Rob scheinbar mühelos in seine Solos einbettet.

Doch auch die anderen Musiker verstehen ihr Handwerk: Ray Razorblade zupft gekonnt an seinem Rickenbacker-Viersaiter, Aushilfsdrummer Regina Razorblade bearbeitet im klassischen Surfbeat die Felle und Rocco Razorblade an der Rhythmusgitarre liefert das Fundament für Rob´s geniales Solo- und Melodiespiel. Die Fans sind so aus dem Häuschen, dass die Band für zwei Zugabenblöcke noch mal auf die Bühne geklatscht wird, wo es den SURFARIS-Klassiker „Wipe Out“ und den „Surf Rider“ als Rausschmeißer zu hören gibt. Ganz großes Surfkino auf der perfekten Welle and I Got Cut By THE RAZORBLADES!

###Fabian Toenges###
Text & Fotos

 

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