Nachdem der letzte Band "Chinatown" tief in die Vergangenheit des rauen Burschen geführt hat, kehrt nun wieder Alltag in der Lonely Street ein. Doch der ist nicht grau, sondern tiefschwarz. Wie gewohnt stellt sich der Goon dem Bösen entgegen, in welcher Form es auch immer auftreten möge: Neben den schon gewohnten Zombies und Plattnasen bekommen er und Frankie es auch mit zwei mörderischen Stripperinnen aus dem Burlesque-Theater der Madame Elsa und einer monströsen Draq-Queen zu tun. Doch das sind nur winzige Geplänkel auf Nebenschauplätzen verglichen mit dem großen, großen Unheil, das sich da langsam aber stetig in den Tiefen der Lonely Street zusammenbraut.Die Geister der Vergangenheit holen den Goon ein – und zwar nicht nur im metaphorischen Sinne! Nein, neben dem Stammpersonal der Serie tauchen plötzlich fast schon vergessene Charaktere aus dem Gooniversum wieder auf: Mirna und Mr. Wicker, die geheimnisvolle Zigeunerin samt Faktotum, Drakston Entity und seine Vogelfrauen...und sogar Labrazio himself! Und alle Anzeichen deuten auf einen großen Showdown in der Lonely Street hin...
Nach der Zäsur von "Chinatown", dem großen, epischen Goon-Abenteuer, für dessen Fertigstellung sein Schöpfer Eric Powell den Erscheinungsrhythmus der Serie unterbrochen hatte, ist vieles anders geworden. Keine Angst, die Abenteuer sind noch immer voll brachialem Humor und subtilen Anspielungen und Zitaten aus der Populärkultur ("Wer die Nachtigall stört", Betty Page oder "Die kleinen Strolche" seien exemplarisch erwähnt).
Aber permanent unterlegt ein finsterer, unheilschwangerer Grundton die Geschichten und sorgt für eine beklemmende Atmosphäre. Dies spiegelt sich auch auf der Bildebene wider. Powells Zeichenstil hat sich ja schon lange auf hohem Niveau eingependelt, doch nun erinnert "The Goon" mehr denn je an einen Film noir, Grau- und Brauntöne dominieren die Szenerie (Kolorist Dave Stewart sei lobend erwähnt), nur selten setzen Farbtupfer Akzente.
Und Powell scheint immer mehr Gefallen am Erzählen in langen Bögen zu finden, die in den Anfängen von "The Goon" kleinteilige Erzählweise in Form getrennter Episoden ist ad acta gelegt. Und so reichen fünf Kapitel dieses Mal nicht aus – Goon-Fans müssen sich bis zum Erscheinen von Band 9 gedulden, um zu erfahren, wie es denn nun weitergeht.
Ein Vorwort und ein Nachwort rahmen den vorliegenden Band: In ersterem geht Joe Hill unter anderem den populärkulturellen Wurzeln der Goon-Serie auf den Grund. Christian Endres` Nachwort wiederum zeichnet Eric Powells Weg als Comic-Künstler nach, wagt aber auch einen Blick in die Zukunft, und der ist mehr als positiv für alle Goon-Aficionados: Scheinbar wird es nun wirklich ernst mit dem schon lange projektiertem Goon-Animationsfilm!
# # # M. G. Weber # # #
Publisher: Cross Cult Verlag





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