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Carnival of Souls (Savoy Film)

Mary, eine Orgelspielerin, überlebt als einzige einen Unfall und befindet sich seitdem auf der Flucht vor Untoten, die sie verfolgen. Von ihrer Umgebung für hysterisch gehalten versucht sie dennoch dem Unausweichlichen zu entkommen.

carnival_of_souls_cover (c) Savoy Film / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSeit einem Autounfall, den sie als einzige überlebt hat, ist die junge Mary nicht mehr die Selbe. Von Erinnerungen geplagt flieht sie in eine Stadt. Aber auch hier findet sie keinen Frieden. Immer wieder sieht sie sich von schemenhaften Gestalten und fratzenhaften Gesichtern verfolgt. Ein verfallener Ballsaal am Ufer eines Sees übt auf Mary eine geheimnisvolle Anziehungskraft aus. Dort scheint die Heimstatt der toten Seelen zu sein, die Mary zu sich ins Schattenreich rufen. Von ihren Mitmenschen wird die Gepeinigte für hysterisch gehalten. Aber sie selbst weiß nur zu gut, dass es vor den Untoten kein Entkommen gibt.


Dass die Inszenierung von Gruselmomenten aus damaliger Zeit heute meist nur ein müdes Lächeln auf den Lippen der Zuschauer zeichnet ist etwa dann klar, wenn eine Horde Untoter eine Frau verfolgt und dann, wenn sie am Boden liegt, nicht gleich zupackt, sondern diese wie bei einem Vogeltanz umkreist und erst wenn die Kamera aus der Perspektive des Opfers nach oben blickt, die eigenartigen Vögel der Kamera übertrieben gruselig und langatmig entgegensteuern. Phasenweise gelingt es dem Film jedoch eine beklemmende Atmosphäre zu erschaffen und es ist angesichts des geringen Budgets ein halbwegs guter Film geworden, der mit einfachen Effekten auskommt.


"Carnival of Souls" blieb Herk Harveys einziger Film und basiert auf einer Geschichte von Ambrose Bierce. Der Film bleibt aber nur mittelmäßig. Die vorliegende DVD zeigt den Low-Budget-Horrorfilm aus dem Jahre 1962 erstmals in Farbe. Keine großartige Spur von Kult, wie dies auf dem Cover so plakativ prangt. Ein ganz gewöhnlicher Gruselstreifen aus den Sechzigern.

# # # Mario Miletich # # #





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