Dank des Fuchtel-St
euerungskonzept ist Nintendos Heimkonsole eigentlich prädestiniert für das Shooter-Genre. Leider haben es nur wenige Entwickler bis dato geschafft, Fans mit adequater Software zu versorgen. Die Gründe hierfür mögen vielseitig sein. Zum Einen ist die mangelhafte Online-Fähigkeit der Konsole ein großer Kritikpunkt, zum Anderen ist die schon zum Erscheinungszeitpunkt schwächelnde Hardware der Wii mit bildgewaltigen Präsentationen und rechenintensiven KI-Routinen überfordert. Beides Punkte, die für Shooter-Fans mitunter sehr wichtig sind. Die Entwickler von High Voltage Software ließen sich davon jedoch nicht abbringen mit "The Conduit" genau für diese Zielgruppe ein Spiel zu erschaffen.
"The Conduit" hatte gute Ansätze, einige Schwächen, eine
durchschnittliche Geschichte, aber einen überraschend guten Multiplayer-Part. Aktuell erschien die Fortsetzung "Conduit 2" bei dem naturgemäß alles besser gemacht wurde. Kommt mit dem zweiten Teil auf Nintendos auslaufender Heimkonsole endlich der lang ersehnte Shooter-Hit in unsere Laufwerke?
Erneut schlüpft man in die
virtuelle Haut von Geheimagent Michael Ford, der mit einer fiesen Alien-Invasion beide Hände voll zu tun hat. Auch John Adams ist wieder anzutreffen, wobei er nicht nur ein nach Macht gierender Anführer, sondern in allem Überfluß ein Außerirdischer ist, der durch die namensgebenden Conduits, spezielle Portale, immer mehr Aliens in unsere Welt holt. Genau der richtige Auftrag für Ford!
Narrativ wird direkt an den ersten Teil angeknüpft. Die Geschichte der Kampagne
spielt sich weiterhin eher trashig und kurzweilig. Die oft kritisierte mangelnde Abwechslung hinsichtlich Leveldesign und Aufgabenstellung hat man sich zu Herzen genommen. So kämpft man sich diesmal durch unterschiedlichste Schauplätz, unter anderem eine Ölplattform, China, Sibirien und sogar Atlantis. Auch das Leveldesign ist deutlich abwechslungsreicher. Die Interaktion mit der Umgebung ist leider sehr beschränkt, ein Umstand, der sicher der schwachen Hardware zuzuschreiben ist. Ebenfalls davon betroffen ist die erneut dümmliche Gegner-KI. Immer wieder stehen Gegner orientierungslos in Räumen oder vergessen anzugreifen.
Als Gegenstrategie versuchen
die Entwickler Aliens in großer Anzahl auf den Spieler loszuschicken, nicht unbedingt die beste Taktik. Die immer wieder auftretenden Bossgegner sind bildgewaltig inszeniert. Überhaupt zeigt sich "Conduit 2" hinsichtlich der Grafik atmosphärisch und ringt der in die Jahre gekommenen Konsole einige nette Effekte ab. Wenig verändert hat sich beim Spielprinzip. Leider, denn die Steuerung ist eigentlich tadellos und einige angepasste Spielelemente hätten das Spielgefühl deutlich aufgewertet. Apropos Steuerung: Diese ist wieder individuell konfigurierbar und mit dem Hardwarezusatz MotionPlus auch sehr präzise. Die Daueraction fordert jedoch eine ruhige Hand und eine gute Hand-Augen-Koordination, vor allem bei den kleineren, schnellen Gegnern.
Nach wenigen Stunden ist die Kampagne jedoch schon wieder vorbei und
endet erneut mit einem Cliffhanger, scheinbar die Vorlage für einen dritten Teil. Das eigentliche Highlight ist aber der spaßige und vor allem sehr gut implementierte Multiplayer-Part. Hier können bis zu 12 Spieler auf unterschiedlichsten Maps antreten. Leider gibt es nur drei klassische Modi: Jeder-gegen-Jeden, Deathmatch und Team-Deathmatch. Durch verschiedene Regelsets spielen sich die Modi aber sehr unterhaltsam und haben viel Potential für zahlreiche Multiplayer-Schlachten. Durch das Rangsystem und freispielbare Perks bleibt man durchaus länger motiviert.
Fazit:
"Conduit 2" sieht sich einige Tugenden bei der Konkurrenz ab und präsentiert sich als guter Shooter für Action-Fans. Die Entwickler holen einiges aus der Konsole heraus und beweisen vor allem, dass man auf Nintendos Wii durchaus einen funktionierenden und spaßigen Mehrspieler-Part basteln kann. Wer sich von der kurzen Dauer, dem abwechslungsarmen Spielprinzip und der trashigen Geschichte nicht abschrecken lässt, erhält mit "Conduit 2" ein solides Spiel für einige unterhaltsame Stunden.
euerungskonzept ist Nintendos Heimkonsole eigentlich prädestiniert für das Shooter-Genre. Leider haben es nur wenige Entwickler bis dato geschafft, Fans mit adequater Software zu versorgen. Die Gründe hierfür mögen vielseitig sein. Zum Einen ist die mangelhafte Online-Fähigkeit der Konsole ein großer Kritikpunkt, zum Anderen ist die schon zum Erscheinungszeitpunkt schwächelnde Hardware der Wii mit bildgewaltigen Präsentationen und rechenintensiven KI-Routinen überfordert. Beides Punkte, die für Shooter-Fans mitunter sehr wichtig sind. Die Entwickler von High Voltage Software ließen sich davon jedoch nicht abbringen mit "The Conduit" genau für diese Zielgruppe ein Spiel zu erschaffen."The Conduit" hatte gute Ansätze, einige Schwächen, eine
durchschnittliche Geschichte, aber einen überraschend guten Multiplayer-Part. Aktuell erschien die Fortsetzung "Conduit 2" bei dem naturgemäß alles besser gemacht wurde. Kommt mit dem zweiten Teil auf Nintendos auslaufender Heimkonsole endlich der lang ersehnte Shooter-Hit in unsere Laufwerke?Erneut schlüpft man in die
virtuelle Haut von Geheimagent Michael Ford, der mit einer fiesen Alien-Invasion beide Hände voll zu tun hat. Auch John Adams ist wieder anzutreffen, wobei er nicht nur ein nach Macht gierender Anführer, sondern in allem Überfluß ein Außerirdischer ist, der durch die namensgebenden Conduits, spezielle Portale, immer mehr Aliens in unsere Welt holt. Genau der richtige Auftrag für Ford!Narrativ wird direkt an den ersten Teil angeknüpft. Die Geschichte der Kampagne
spielt sich weiterhin eher trashig und kurzweilig. Die oft kritisierte mangelnde Abwechslung hinsichtlich Leveldesign und Aufgabenstellung hat man sich zu Herzen genommen. So kämpft man sich diesmal durch unterschiedlichste Schauplätz, unter anderem eine Ölplattform, China, Sibirien und sogar Atlantis. Auch das Leveldesign ist deutlich abwechslungsreicher. Die Interaktion mit der Umgebung ist leider sehr beschränkt, ein Umstand, der sicher der schwachen Hardware zuzuschreiben ist. Ebenfalls davon betroffen ist die erneut dümmliche Gegner-KI. Immer wieder stehen Gegner orientierungslos in Räumen oder vergessen anzugreifen. Als Gegenstrategie versuchen
die Entwickler Aliens in großer Anzahl auf den Spieler loszuschicken, nicht unbedingt die beste Taktik. Die immer wieder auftretenden Bossgegner sind bildgewaltig inszeniert. Überhaupt zeigt sich "Conduit 2" hinsichtlich der Grafik atmosphärisch und ringt der in die Jahre gekommenen Konsole einige nette Effekte ab. Wenig verändert hat sich beim Spielprinzip. Leider, denn die Steuerung ist eigentlich tadellos und einige angepasste Spielelemente hätten das Spielgefühl deutlich aufgewertet. Apropos Steuerung: Diese ist wieder individuell konfigurierbar und mit dem Hardwarezusatz MotionPlus auch sehr präzise. Die Daueraction fordert jedoch eine ruhige Hand und eine gute Hand-Augen-Koordination, vor allem bei den kleineren, schnellen Gegnern.Nach wenigen Stunden ist die Kampagne jedoch schon wieder vorbei und
endet erneut mit einem Cliffhanger, scheinbar die Vorlage für einen dritten Teil. Das eigentliche Highlight ist aber der spaßige und vor allem sehr gut implementierte Multiplayer-Part. Hier können bis zu 12 Spieler auf unterschiedlichsten Maps antreten. Leider gibt es nur drei klassische Modi: Jeder-gegen-Jeden, Deathmatch und Team-Deathmatch. Durch verschiedene Regelsets spielen sich die Modi aber sehr unterhaltsam und haben viel Potential für zahlreiche Multiplayer-Schlachten. Durch das Rangsystem und freispielbare Perks bleibt man durchaus länger motiviert.Fazit:
"Conduit 2" sieht sich einige Tugenden bei der Konkurrenz ab und präsentiert sich als guter Shooter für Action-Fans. Die Entwickler holen einiges aus der Konsole heraus und beweisen vor allem, dass man auf Nintendos Wii durchaus einen funktionierenden und spaßigen Mehrspieler-Part basteln kann. Wer sich von der kurzen Dauer, dem abwechslungsarmen Spielprinzip und der trashigen Geschichte nicht abschrecken lässt, erhält mit "Conduit 2" ein solides Spiel für einige unterhaltsame Stunden.
# # # Andreas Himmetzberger # # #
Grafik: 6/10
Sound: 7,5/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 7,5/10
Gesamt: 7
Entwickler: High Voltage Software
Publisher: SEGA





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