Mit "Die Sims 3 Mittelalter" bringt
EA eine ganz neue, von den anderen Sims Spielen unabhängige, Version auf den Markt. Man befindet sich nicht mehr in der Stadt der Gegenwart auf Jobsuche oder verbringt seine Zeit mit Kinder großziehen. Nein, nein, die Sims wagen sich ins Mittelalter und müssen sich nun mit zwielichtigen Händlern oder großen Bären herumschlagen. Es gilt ein Königreich aufzubauen, zu prägen und zu versorgen. Sei es, dass ein Kind vermisst wird oder der Totengräber sich eine Kathedrale zum würdevollen Beerdigen wünscht, Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit wird großgeschrieben.
Wenn man die Sache aber genauer betrachtet, wird schnell klar, dass
man sich wie in einem Tutorial vorkommt, ein nicht endendes. Egal, was passiert oder was zu tun ist, sofort erscheint am rechten, oberen Eck eine kurze Beschreibung dazu. Man kommt manchmal mit dem Lesen gar nicht nach, so viel wird geschrieben. Sogar der Ort, den es zu besuchen gilt und die jeweilige Ansprechperson werden markiert. So viel zum Thema Eigenverantwortung. Jeder Spielschritt ist geführt und man wird automatisch zwangsbeglückt, denn abstellbar ist die umfassende Hilfestellung nicht. Selbst das Einführungstutorial muss absolviert werden und kann nicht umgangen werden. Die Quests werden dadurch alles andere als spannend.
Während es bei den anderen
Sims Spielen die Möglichkeit gibt, ganz viele verschiedene Dinge zu tun, ist man bei "Die Sims 3 Mittelalter" an den fixen Ablauf gebunden. Man muss jedes Mal, wenn man mit dem Spiel komplett neu startet, mit dem ersten Quest beginnen und diesen absolvieren. Erst danach kann man sich durch verschiedene, wählbare Quests schlagen.
Weiters kann bei den anderen Sims Spielen endlos gespielt werden,
falls man möchte. Immer wieder komplett andere Berufswege wählen, seine architektonische Leidenschaft aufblühen lassen oder einfach tun und lassen, was man will. Bei "Die Sims 3 Mittelalter" sind irgendwann alle Quests abgeschlossen und das war es dann.
Viele der Fans, besonders die
Gruppe 18+ beschäftigt sich hauptsächlich mit Bauen, einrichten und Sims ausstaffieren. Bei den Sims im Mittelalter ist man da bei weitem eingeschränkter. Wählen kann man zwischen 6 Outfits und auch der Kauf- und Baumodus wirkt im Gegensatz zu den anderen Sims Spielen eher mickrig.
Wer sich etwas Neues erwartet hat, das mit den anderen Sims 3
Spielen mithalten kann, wird schnell enttäuscht sein. Alle Sims Fans, die älter als 12 sind, werden sich ziemlich schnell langweilen und wieder zu den anderen Spielen zurückwechseln.
Man sollte sich daher gut überlegen, ob das Spiel einem das Geld wert ist.
EA eine ganz neue, von den anderen Sims Spielen unabhängige, Version auf den Markt. Man befindet sich nicht mehr in der Stadt der Gegenwart auf Jobsuche oder verbringt seine Zeit mit Kinder großziehen. Nein, nein, die Sims wagen sich ins Mittelalter und müssen sich nun mit zwielichtigen Händlern oder großen Bären herumschlagen. Es gilt ein Königreich aufzubauen, zu prägen und zu versorgen. Sei es, dass ein Kind vermisst wird oder der Totengräber sich eine Kathedrale zum würdevollen Beerdigen wünscht, Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit wird großgeschrieben.Wenn man die Sache aber genauer betrachtet, wird schnell klar, dass
man sich wie in einem Tutorial vorkommt, ein nicht endendes. Egal, was passiert oder was zu tun ist, sofort erscheint am rechten, oberen Eck eine kurze Beschreibung dazu. Man kommt manchmal mit dem Lesen gar nicht nach, so viel wird geschrieben. Sogar der Ort, den es zu besuchen gilt und die jeweilige Ansprechperson werden markiert. So viel zum Thema Eigenverantwortung. Jeder Spielschritt ist geführt und man wird automatisch zwangsbeglückt, denn abstellbar ist die umfassende Hilfestellung nicht. Selbst das Einführungstutorial muss absolviert werden und kann nicht umgangen werden. Die Quests werden dadurch alles andere als spannend. Während es bei den anderen
Sims Spielen die Möglichkeit gibt, ganz viele verschiedene Dinge zu tun, ist man bei "Die Sims 3 Mittelalter" an den fixen Ablauf gebunden. Man muss jedes Mal, wenn man mit dem Spiel komplett neu startet, mit dem ersten Quest beginnen und diesen absolvieren. Erst danach kann man sich durch verschiedene, wählbare Quests schlagen.Weiters kann bei den anderen Sims Spielen endlos gespielt werden,
falls man möchte. Immer wieder komplett andere Berufswege wählen, seine architektonische Leidenschaft aufblühen lassen oder einfach tun und lassen, was man will. Bei "Die Sims 3 Mittelalter" sind irgendwann alle Quests abgeschlossen und das war es dann. Viele der Fans, besonders die
Gruppe 18+ beschäftigt sich hauptsächlich mit Bauen, einrichten und Sims ausstaffieren. Bei den Sims im Mittelalter ist man da bei weitem eingeschränkter. Wählen kann man zwischen 6 Outfits und auch der Kauf- und Baumodus wirkt im Gegensatz zu den anderen Sims Spielen eher mickrig.Wer sich etwas Neues erwartet hat, das mit den anderen Sims 3
Spielen mithalten kann, wird schnell enttäuscht sein. Alle Sims Fans, die älter als 12 sind, werden sich ziemlich schnell langweilen und wieder zu den anderen Spielen zurückwechseln. Man sollte sich daher gut überlegen, ob das Spiel einem das Geld wert ist.
###Valerie Gaupmann###
Entwickler: EA
Publisher: EA





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