In Crysis 2
schlüpfen wir in die Rolle von Alcatraz und befinden uns in einem, von einer Alien-Invasion geplagtem und von C.E.L.L. Einheiten infiltriertem, New York. Sehr actionreich und grafisch gewohnt beeindruckend, steigt man in die Geschichte ein, als man dabei ist aus einem U-Boot zu entkommen. Erfreulich ist, dass sie Story zumindest indirekt an den ersten Teil anknüpft und so im Verlauf des Spiels einige Lücken und Hintergründe der Geschichte komplettiert werden.
Suit up! Vor allem die Handhabung des neuen Nanosuits ist deutlich einfacher geworden. Stealthmodus, maximale Panzerung und maximale Geschwindigkeit helfen uns die durchaus geschickt agierenden Gegner, sowie die teilweise Jump&Run ähnlichen Spielabschnitte zu meistern. Ganz neu ist die Möglichkeit den Nanosuit mit Hilfe von Alien-Katalysatoren, welche man von Aliens einsammelt, zu verbessern. So kann der Nanosuit ziemlich individuell angepasst werden. Je nachdem ob man lieber auf Tarnung, Panzerung oder Geschwindigkeit setzt, lässt sich der Nanosuit adaptieren. Etwa können so die Wege der Gegner oder die Flugbahnen von Kugeln angezeigt werden. Zusätzlich bietet ein sehr umfangreicher Waffenmodifikator viele Möglichkeiten, sich seine Lieblingswaffen zusammenzubasteln. Bis auf die Mikrowellenkanone finden sich leider keine besonderen Alien-Waffen, hier hätte man ruhig etwas mehr Vielfalt darbieten können.
Beim Durchspielen der verschiedenen Levels bietet uns der
Nanosuit also einige Möglichkeiten. Wir können uns unsichtbar machen, an Gegnern vorbei schleichen, diese von hinten lautlos überfallen oder uns aber auch direkt den Gegnern stellen. Der Taktikmodus erlaubt es Ziele zu markieren und ist es mal vernebelt oder dunkel, hilft uns die Nanovision die Gegner zu finden. Auf der eingeblendeten Minimap sind außerdem immer das nächstes Ziel, sowie erkannte Gegner eingezeichnet. Dass wir Geschütze mal so nebenbei aus ihren Verankerungen reißen und damit durch die Stadt ziehen oder mit Hilfe eines Megatritts Autos weg kicken, sind amüsante Features, helfen uns im Spielverlauf jedoch nicht wirklich. Stattdessen fehlen teilweise Freiheiten in der Interaktion mit der Umwelt, was wohl auch das gesamte Gefühl verstärkt, sich in einem sehr linear ablaufenden Handlungsstrang zu befinden. Beispielsweise ist es nicht mehr möglich Türme von Scharfschützen einzureißen, wie dies im ersten Teil noch möglich war. Das, vermutlich hauptsächlich für Konsolen konzipierte, neue Checkpoint-System sorgt zwar für Spannung, kann aber aufgrund der teilweise relativ langen Spielabschnitte zwischen den Checkpoints, ganz schön an die Ausdauer gehen. Die Gegner sind nämlich alles andere als dumm. C.E.L.L-Einheiten senden Suchtrupps aus und verhalten sich sehr individuell. Die Aliens, welche im Gegensatz zum ersten Teil aufrecht gehen und in mechanischen Hüllen stecken, sind schnell, können weit springen, klettern auf Wände und werden dadurch ziemlich unberechenbar.
Allzu viel hat sich grafisch seit dem ersten
Teil nicht getan. Zwar läuft Crysis 2 vorerst nur mit DirectX 9 Unterstützung, ein Patch zum Upgrade auf DirectX 11 soll jedoch folgen und sollte die schön geskripteten Spielsequenzen, Explosionen oder einbrechende Gebäude noch deutlich ansehnlicher machen, wenngleich diese bereits jetzt sehr atmosphärisch wirken und das Spielgeschehen auflockern. Klanglich bietet das Spiel eine eher zurückhaltende aber stets spannende orchestrale Musik.
Der Multiplayermodus ist ebenfalls äußerst ausgereift. Wirkt er Anfangs
wie jeder gewöhnliche Multiplayer-Shooter, stößt man schnell auf unzählige Neuheiten und Details. Viele verschiedene Spielmodi und insbesondere die Spezialfähigkeiten, erlauben ein taktisch anspruchsvolles und langfristig fesselndes Spielerlebnis. Je nach Ausrüstung und Gegner spielen sich Matches total unterschiedlich, je nachdem ob man lieber offensiv herumballert, sich unsichtbar an Gegner heranschleicht oder einfach gern taktisch geschickt agiert.
Fazit: Crysis 2, der
nicht ganz perfekte Hochglanzshooter. Grafisch Großteils überwältigend, kann es über kleine Schwächen in der Geschichte sowie etwas eintönige Gegnertypen und einen etwas linearen Levelaufbau sicherlich hinwegtäuschen. Insgesamt soll die PC-Version etwas ausgereifter als die Konsolen-Version sein, falls man am PC über die nötigen Hardwarevoraussetzungen verfügt. Der Mehrspieler-Modus birgt mit Nanosuit-Taktiken, cleveren Maps und freispielbaren Extras ebenfalls eine Menge Potenzial.
schlüpfen wir in die Rolle von Alcatraz und befinden uns in einem, von einer Alien-Invasion geplagtem und von C.E.L.L. Einheiten infiltriertem, New York. Sehr actionreich und grafisch gewohnt beeindruckend, steigt man in die Geschichte ein, als man dabei ist aus einem U-Boot zu entkommen. Erfreulich ist, dass sie Story zumindest indirekt an den ersten Teil anknüpft und so im Verlauf des Spiels einige Lücken und Hintergründe der Geschichte komplettiert werden. Suit up! Vor allem die Handhabung des neuen Nanosuits ist deutlich einfacher geworden. Stealthmodus, maximale Panzerung und maximale Geschwindigkeit helfen uns die durchaus geschickt agierenden Gegner, sowie die teilweise Jump&Run ähnlichen Spielabschnitte zu meistern. Ganz neu ist die Möglichkeit den Nanosuit mit Hilfe von Alien-Katalysatoren, welche man von Aliens einsammelt, zu verbessern. So kann der Nanosuit ziemlich individuell angepasst werden. Je nachdem ob man lieber auf Tarnung, Panzerung oder Geschwindigkeit setzt, lässt sich der Nanosuit adaptieren. Etwa können so die Wege der Gegner oder die Flugbahnen von Kugeln angezeigt werden. Zusätzlich bietet ein sehr umfangreicher Waffenmodifikator viele Möglichkeiten, sich seine Lieblingswaffen zusammenzubasteln. Bis auf die Mikrowellenkanone finden sich leider keine besonderen Alien-Waffen, hier hätte man ruhig etwas mehr Vielfalt darbieten können.
Beim Durchspielen der verschiedenen Levels bietet uns der
Nanosuit also einige Möglichkeiten. Wir können uns unsichtbar machen, an Gegnern vorbei schleichen, diese von hinten lautlos überfallen oder uns aber auch direkt den Gegnern stellen. Der Taktikmodus erlaubt es Ziele zu markieren und ist es mal vernebelt oder dunkel, hilft uns die Nanovision die Gegner zu finden. Auf der eingeblendeten Minimap sind außerdem immer das nächstes Ziel, sowie erkannte Gegner eingezeichnet. Dass wir Geschütze mal so nebenbei aus ihren Verankerungen reißen und damit durch die Stadt ziehen oder mit Hilfe eines Megatritts Autos weg kicken, sind amüsante Features, helfen uns im Spielverlauf jedoch nicht wirklich. Stattdessen fehlen teilweise Freiheiten in der Interaktion mit der Umwelt, was wohl auch das gesamte Gefühl verstärkt, sich in einem sehr linear ablaufenden Handlungsstrang zu befinden. Beispielsweise ist es nicht mehr möglich Türme von Scharfschützen einzureißen, wie dies im ersten Teil noch möglich war. Das, vermutlich hauptsächlich für Konsolen konzipierte, neue Checkpoint-System sorgt zwar für Spannung, kann aber aufgrund der teilweise relativ langen Spielabschnitte zwischen den Checkpoints, ganz schön an die Ausdauer gehen. Die Gegner sind nämlich alles andere als dumm. C.E.L.L-Einheiten senden Suchtrupps aus und verhalten sich sehr individuell. Die Aliens, welche im Gegensatz zum ersten Teil aufrecht gehen und in mechanischen Hüllen stecken, sind schnell, können weit springen, klettern auf Wände und werden dadurch ziemlich unberechenbar. Allzu viel hat sich grafisch seit dem ersten
Teil nicht getan. Zwar läuft Crysis 2 vorerst nur mit DirectX 9 Unterstützung, ein Patch zum Upgrade auf DirectX 11 soll jedoch folgen und sollte die schön geskripteten Spielsequenzen, Explosionen oder einbrechende Gebäude noch deutlich ansehnlicher machen, wenngleich diese bereits jetzt sehr atmosphärisch wirken und das Spielgeschehen auflockern. Klanglich bietet das Spiel eine eher zurückhaltende aber stets spannende orchestrale Musik.Der Multiplayermodus ist ebenfalls äußerst ausgereift. Wirkt er Anfangs
wie jeder gewöhnliche Multiplayer-Shooter, stößt man schnell auf unzählige Neuheiten und Details. Viele verschiedene Spielmodi und insbesondere die Spezialfähigkeiten, erlauben ein taktisch anspruchsvolles und langfristig fesselndes Spielerlebnis. Je nach Ausrüstung und Gegner spielen sich Matches total unterschiedlich, je nachdem ob man lieber offensiv herumballert, sich unsichtbar an Gegner heranschleicht oder einfach gern taktisch geschickt agiert.Fazit: Crysis 2, der
nicht ganz perfekte Hochglanzshooter. Grafisch Großteils überwältigend, kann es über kleine Schwächen in der Geschichte sowie etwas eintönige Gegnertypen und einen etwas linearen Levelaufbau sicherlich hinwegtäuschen. Insgesamt soll die PC-Version etwas ausgereifter als die Konsolen-Version sein, falls man am PC über die nötigen Hardwarevoraussetzungen verfügt. Der Mehrspieler-Modus birgt mit Nanosuit-Taktiken, cleveren Maps und freispielbaren Extras ebenfalls eine Menge Potenzial.###Lukas Magauer###
Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Steuerung: 9,5/10
Spielspaß: 8/10
Gesamt: 9
Entwickler: Crytek
Publisher: EA





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