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The Art of Assassin's Creed Unity

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit… und ein weiteres feines Artbook.

(C) Tokyopop / The Art of Assassin`s Creed Unity / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWährend mit dem parallel erschienen "Assassin's Creed Rogue" auch Xbox 360- und PS3-Besitzer in den Genuss neuer Meuchelmörder-Action kommen, ist "Assassin's Creed Unity" bekanntlich (abgesehen von der PC-Version) nur mehr für die neueste Konsolengeneration erschienen. Den Aufbruch in die schöne neue Nextgen-Welt hat sich Ubisoft im Rückblick allerdings auch leichter vorgestellt: Zunächst zürnten die Fans den Entwicklern aufgrund des Fehlens eines weiblichen Charakters im Koop-Modus, gefolgt von einer weiteren Kontroverse um die Bildfrequenz und einer angeblich vorsätzlichen Beschränkung der leistungsfähigeren PS4 gegenüber der Xbox One, schließlich gab's Probleme mit der Spielbarkeit selbst.


Dass sich anschließend auch noch die französische Linkspartei über historische Ungenauigkeiten in der Story beschwerte, war dann wohl nur mehr nebensächlich. Aber "Assassin's Creed Unity" will keine Geschichtsstunde sein und soll es auch gar nicht, das kann man von einem Mainstream-Titel wohl kaum verlangen. In der Zwischenzeit behoben durch diverse Updates und Patches, ist nun ein von allzu negativen Emotionen befreiter Blick auf das während der Französischen Revolution angesiedelte, siebte Hauptspiel der Serie möglich. Und siehe da: Das aufwendig nach historischen Vorlagen nachgebaute Paris erstrahlt sowohl am hellsten Tag wie auch in dunkler Nacht in vollster Grafikpracht – das schnetzelt's sich doch gleich wesentlich angenehmer.


Tokyopop sei Dank gibt es nach dem entsprechenden Pendant zu "Assassin's Creed IV: Black Flag" auch für "Unity" einen feinen Blick hinter die Kulissen in Form eines edlen, fast 200 Seiten starken Hardcover-Bands zu erhaschen. Hier wird der Aufwand der Entwickler deutlich, die Stadt der Lichter von vor über 200 Jahren möglichst detailgetreu wieder auferstehen zu lassen, egal ob dunkle Ecken oder prunkvolle Bauten wie die Kathedrale von Notre Dame (durch die man im Spiel natürlich auch eindrucksvoll schreiten kann). Besonders interessant sind die Kostümdesigns, die in diesem Zusammenhang auch Aufschluss über die damalige Mode geben und gleichzeitig die Frage aufwerfen, wie Protagonist Arno Dorian und Konsorten es schaff(t)en, unter dem Gewicht von mehreren Bekleidungsschichten und Waffen nicht zusammenzubrechen. Fazit: Très bien!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Tokyopop




 


 
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