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Kizumonogatari I: Blut und Eisen

Das erste von drei Prequels zu "Bakemonogatari" enthüllt, wie Araragi Koyomi zum Lebensretter und Diener einer Vampirin wurde.

(C) peppermint anime / Kizumonogatari I: Blut und Eisen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNicht erst seit "Dance in the Vampire Bund" wissen wir, dass in zierlichen und kindhaften Mädchenkörpern durchaus reife Damen mit spitzen Zähnen stecken können, die schon einige Jährchen auf dem Buckel haben. Ebenso wie beim Anime über die Geschehnisse im Reich von Mina Tepes war das renommierte Team von Shaft auch für die Umsetzung von "Kizumonogatari" zuständig, wenngleich es sich hier nicht um einen Werwolf, sondern einen jungen Mann handelt, der aus seiner Alltagsisolation gerissen wird und in eine ebenso unglaubliche wie gefährliche Welt gerät. Doch alles der Reihe nach.


Bei "Kizumonogatari I: Blut und Eisen" handelt es sich um die erste von drei OVAs, welche die Vorgeschichte der auf den gleichnamigen Light Novels basierenden (und von peppermint anime erst kürzlich in einer Gesamtausgabe veröffentlichten) Serie "Bakemonogatari" erzählen. Jegliche Art von Vorwissen ist dabei unnötig, vielmehr erfahren alte Hasen und Neulinge gleichermaßen, wie Araragi Koyomi zum Blutsauger wurde. Das hat mit einer attraktiven, doch verstümmelten Dame zu tun, die ihn um eine großzügige Blutspende bittet, um zu überleben. Das tut sie auch, mit ihrem Retter als zukünftigem Diener und dem Plan, die für ihre Misere (und ihren nun geschwächten Körper) Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.


Schon in den ersten Minuten, in denen sich der neueste Zugang in der Vampir-Community mit den schädlichen Auswirkungen von Sonnenlicht schmerzhaft vertraut macht, stechen die computergenerierten (und mitunter fotorealistischen) Hintergründe ins Auge, die man getrost als superb bezeichnen kann. Gebrochen wird die unheimliche Atmosphäre nicht nur durch den Horror, mit dem sich Araragi konfrontiert sieht, sondern auch Humor in Spurenelementen und einem der üblichen, vom Wind hochgewehten Schulmädchenröcke. "Blut und Eisen" lässt so keinerlei Langweile aufkommen und verfügt als Besonderheit übrigens auch über einen Audiokommentar.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: peppermint anime




 


 
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