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DESTINY PROGRAMM, THE - Subversive Blueprint - The 12-Point Program to Self Revolution

Nuclear Blast/Warner

THE DESTINY PROGRAM subversive blueprint (c) Nuclear Blast / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGanz recht –THE DESTINY PROGRAM waren vormals unter dem Namen DESTINY bekannt und haben mit „The Tracy Chapter“ seinerzeit ein Album auf LifeForce Records veröffentlicht, welches das Genre „Metal meets Hardcore“ ganz gewaltig aufmischte. Hätte die Band aus Husum kurz darauf bereits ihren dritten Longplayer nachgelegt – man hätte ihr eine große Zukunft prophezeit. Mit „Subversive Blueprint – The 12-Point Program To Self Revolution“ wird man es nun ungleich schwerer haben, da man sich zuerst erneut ins Gedächtnis der Leute wird zurückspielen müssen. Doch man muss wahrlich kein Prophet sein, um zu erkennen, dass der Vierer, der mit Nuclear Blast nun eine neue Labelheimat gefunden hat, auch diese Hürde spielend wird nehmen können. Die zwölf Songs des Label-Einstandes sind zuerst einmal nicht gerade das, was man eingängig nennen würde. Im Gegenteil: THE DESTINY PROGRAM stürzen sich auf gänzlich melodische Passagen – man möchte diese fast schon Hymnen nennen – als auch völlig unbeschwert daher gedroschene Songs. Unbeschwert ist an „Subversive Blueprint - The 12-Point Program To Self Revolution“ darüber hinaus nicht sehr viel, ist diese Platte doch gleichsam das wuchtigste und bedrückendste Werk, das der Vierer jemals eingezimmert hat. Mit „The Personal Revolution“ gelingt THE DESTINY PROGRAM ein Opener, der hinsichtlich seines vorherrschenden Geistes fast schon REFUSED`sche Charakterzüge annimmt, in musikalischer Hinsicht jedoch mit wenigen Riffs auskommt und das Tor hin zum im Refrain ebenso melodisch gehaltenem „Projekt Hoak“ sperrangelweit auf tritt. THE DESTINY PROGRAM pumpen sich in der Folge durch ein Werk, das mit der Zeit immer mehr an musikalischer Spannweite gewinnt und sich den Platz erspielt, der ihm auch gebührt. „Subversive Blueprint - The 12-Point Program To Self Revolution” ist nicht bloß ein Metalcore-Album. THE DESTINY PROGRAM haben ihren Stil um Elemente erweitern können, mit denen man die Songs nun weitaus interessanter als noch zuvor gestaltet hat. „Escape The Living Plan“ etwa erinnert in seinen Grundzügen an eine Band wie THE HOPE CONSPIRACY, „Rebel Press“ verweist mit seiner melancholischen Schlagseite schon auf die Qualitäten der DEFTONES. An der Seite von Anders Fridén, Jacob Hansen und Tue Madsen hat man hier ein Werk geschaffen, das für die Band aus Husum den Durchbruch bedeuten könnte.
www.destinyonair.com
Dennis Grenzel (7)
 
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