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Night of the Living Cat 2

Die Katzokalypse schreitet unaufhaltsam voran und immer mehr Menschen werden in liebenswürdige Fellknäuel verwandelt.

Night of the Living Cat 2Mehrere Überlebende befinden sich jedoch nach wie vor auf der Flucht, aber hin- und hergerissen zwischen Liebe für und Flucht vor den außer Kontrolle geratenen Stubentigern scheint ihr Überleben eine Ablauffrist zu haben. Kunagi, Kaoru und Tanishi versuchen die eigene Haut zu retten und obwohl die feline Invasion gnadenlos auf dem Vormarsch ist, wird darauf geachtet, keine der süßen Vierbeiner bei der Flucht zu verletzen. Als äußerst hilfreich entpuppt sich dabei Tsutsumi beziehungsweise ihre Katzenallergie, welche die Gruppe wie eine Art Flauschradar durch die haarigen Scharen leitet.


Aber auch dem menschlichen Detektor sind Grenzen gesetzt und so schreitet die Alleinherrschaft der pelzigen Sympathieträger ungehindert voran – es scheint, als würde die Menschheit keine Chance haben. Diese Perspektivenlosigkeit ist dabei selbstverschuldet, will doch nicht einmal der Premierminister aufgrund seiner zu großen Katzenliebe den Einsatz von Feuerwaffen genehmigen. Ähnlich verhält es sich mit dem Rest des kläglichen Widerstandes, denn auch wenn sich die Gefahr der kompletten Auslöschung nicht leugnen lässt, stellt die Zuneigung der Zweibeiner den größtmöglichen Joker in den Pfoten der putzigen Eroberer dar.


Als Leser (und ebenfalls Katzenmensch) sorgt ebendies aber für einen gewissen inneren Konflikt, denn wenn schon alle die Katzen so sehr lieben und ob ihrer Flauschigkeit unfähig zu echtem Widerstand sind, warum sich dann nicht gleich verwandeln lassen? Die Vorstellung scheint – wie man an der mangelnden Vehemenz der Résistance erkennt – für die Allgemeinheit ja nicht wirklich schlimm. Weshalb Autor Hawkman und Kreativkopf Mecha-Roots ihre Protagonisten sich hier immer noch abstrampeln lassen, bleibt also ein Rätsel…


 
# # # Christoph Höhl # # #



Publisher: Panini Comics


 
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