Man schrieb das Jahr 1951, als René Goscinny und Albert Uderzo eine Zusammenarbeit begannen, die mehr als ein Vierteljahrhundert andauern und sie mit der Kreation von Asterix und Obelix weltberühmt machen sollte. Bevor diese aber auf die Welt losgelassen wurden, schufen die beiden jungen Comic-Kreativen aber mit Umpah-Pah eine Art Prototyp der beiden Gallier, der seine Abenteuer zunächst im Wilden Westen der Gegenwart erlebte. Beziehungsweise erleben sollte, denn die 1951 entstandenen ersten Seiten wurden niemals publiziert.Erst 1958, ein Jahr vor dem Debüt von Asterix und Obelix, holten Goscinny und Uderzo ihre Schöpfung aus der Schublade und schufen bis 1962 fünf miteinander verbundene Geschichten, bis sie sich aufgrund fehlender Lesergunst und des durchschlagenden Erfolgs ihrer gallischen Helden vom tapferen Indianer verabschiedeten. Egmont hat sowohl die frühen, unveröffentlichten Seiten von 1951 als auch die (nun ins 18. Jahrhundert verlegte) Hauptserie zusammen mit Infos, Skizzen und allerlei Bildmaterial in einem feinen Hardcover-Band gesammelt.
Nach der informativen Einleitung geht's mitten hinein in die Abenteuer von Umpah-Pah aus dem Stamm der Wascha-Wascha, der sich mit dem jungen und etwas unbeholfenen französischen Offizier Hubert von Täne anfreundet und mit ihm nicht nur gegen die feindlichen Stämme der Plattfüße und Blauaugen antreten muss, sondern auch erstmals ein Pferd zu Gesicht bekommt, ins ferne Europa reist und die seltsamen Bräuche und Gepflogenheiten der Bleichgesichter kennenlernt.
Die vielen Parallelen, die sich von Umpah-Pah zu Asterix ziehen lassen, sind unverkennbar: Von diversen Running Gags über zeichnerische Späßen von Uderzo im Hintergrund, anachronistische Scherzen von Goscinny (wie die Erfindung des Kaugummis oder eine überraschenderweise im Wilden Westen stationierte preußische Militäreinheit) und Wortspielereien bis hin zu Figuren, die auch in Gallien lustwandeln könnten, reicht das Aha-Erlebnis. Wenn auch die spätere Meisterschaft des Kreativuos noch nicht erreicht wurde, bietet die "Umpah-Pah Gesamtausgabe" als eine Art Frühstudie von Asterix kurzweilige Unterhaltung mit liebenswerten Charakteren.
# # # Andreas Grabenschweiger # # #
Publisher: Egmont Comic Collection





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