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Movie-Review: Like A Dragon (AV Visionen/Eye See Movies)

Skurrile Videospieladaption mit Witz und reichlich Action.
like_a_dragon (c) AV Visionen/Eye See Movies / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEs ist Nacht in Shinjuku, Tokio. Eine große Hitzewelle lässt die Nerven blank liegen und als dann auch noch zehn Milliarden Yen des Yakuza-Clans einfach so aus dem Safe einer Bank verschwinden, bricht die Hölle los.  Während zwei völlig verblödete Bankräuber sich an einer leeren Bank versuchen, hilft Kiryuu, ein ehemaliger Krimineller, der nach zehn Jahren Haft gerade entlassen wurde, der kleinen Haruka, ihre Mutter zu finden. Dieses an sich friedliche Vorhaben wird ihm aber durch den durchgeknallten Boss und ehemaligen Partner der Yakuza-Gang, Goro Majima, erheblich erschwert.


Nebenbei ist auch noch ein junges, nicht gerade helles, Pärchen auf einem Raubzug quer durch die Stadt, um so viel Geld wie möglich einzukassieren. Je weiter die Nacht fortschreitet, desto mehr intensiviert sich die jeweilige Situation und gipfelt in einem Kampf zwischen Kiryuu und Goro.


Mit "Like a Dragon" liefert Takashi Miike einen skurrilen Film, dessen perfekt abgestimmte, zusammenhangslose Zusammengehörigkeit an "Pulp Fiction" erinnert. Der aus dem Jahr 2007 stammende Film hat mehr Witz, als man erwartet und die einwandfreie Choreographie der Kampfsequenzen lässt sich durchaus mit Filmen wie "Kill Bill" vergleichen. Das Einzige, was etwas gewöhnungsbedürftig sein kann, ist die eher qualitativ schlechte Synchronisation, bei der einem immer wieder ins Auge sticht, wie absolut unharmonisch sie mit dem Original ist.


"Like a Dragon" ist die lose Videospieladaption der gleichnamigen Sega-Action-Spielreihe, die außerhalb Japans unter dem Namen Yakuza bekannt ist. Das Drehbuch schrieb Masashi Sogo und der Film erschien im deutschen Raum am 20. Oktober 2008.


Fazit: "Like a Dragon" ist für Freunde von "Pulp Fiction" und "Kill Bill" auf jeden Fall eine würdige Abendbeschäftigung. Alle anderen werden sich eventuell langweilen, da Kampfszenen und springende, nicht immer wirklich relevante, Nebenhandlungen das Bild dominieren.


# # # Valerie Gaupmann # # #
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