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Movie-Review: Visiting Uwe - The Uwe Boll Homestory

Begleiten wir den mutigen Fabian Hübner bei seiner strapaziösen Reise in die Höhle des wütenden Löwen „Panthera Leo Uwe Bollicus“ – kurz: Dr. Uwe Boll!
Visiting Uwe (c) Widescreen Avantgarde / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFabian Hübner, Redakteur beim - im Video- und Online-Format gehaltenen – „Widescreen“ Magazin Ableger „Avant*Garde“ hat den von wenigen geliebten aber dafür von vielen gehassten Regisseur und Schöpfer von Meisterwerken wie „Postal“, „Bloodrayne 1 & 2“, „Far Cry“ oder „Alone In The Dark“ - Dr. Uwe Boll in seinem deutschen Domizil (nein, der Herr Doktor wohnt nicht in Beverly Hills!) besucht. Der aufklärende Ausflug wurde komplett in Schwarzweiß gedreht, trotzdem merkt der Zuschauer bald in welch grüner Pracht Bolls Garten erstrahlt und wie sich seine Horde an Hunden ebendort herrlich (oder eher „hundlich“) vergnügt. Überhaupt soll Herr Boll ein sehr großer Tierfreund sein, was man so hört. Der erste Pluspunkt, der auf seinem Konto zu verzeichnen ist.

Im Haus wird nicht geprotzt; dieses ist zwar groß aber Uwe selbst lebt eher bescheiden – das kann man auch an seiner DVD Sammlung messen: diese umfasst vielleicht 20 DVDs, darunter Lars von Triers Meisterwerk „Breaking The Waves“, welcher einer seiner, wenn nicht der Lieblingsfilm von Herrn Boll ist. Im lockeren Gespräch zwischen Fabian Hübner und Dr. Uwe Boll wird wieder einmal klar, dass Uwe kein Blatt vor den Mund nimmt und auch vor altehrwürdigen – seiner Meinung nach überwerteten und langweiligen Regisseuren – wie zB Jean-Luc Godard nicht Halt macht. Auch erfährt der Zuschauer wie es am Set mit Michael Madsen oder Ray Liotta zugegangen ist, was es mit dem Disput mit dem amerikanischen Regisseur Michael Bay auf sich gehabt hat oder wie es in Hollywood generell zugeht.

Zunehmend wächst die Sympathie zu Uwe Boll, wenn man seinen Worten lauscht, denn dieser ist ein intelligenter Mensch, der einfach gerne – auf seine Art und Weise – Filme macht und es geschafft hat, auch über den großen Teich hinaus bekannt zu sein. Mittlerweile ist der Name Boll auch schon Menschen ein Begriff, die eigentlich eher weniger mit Videospielverfilmungen zu tun haben. Fabian Hübner ist es auf jeden Fall hervorragend gelungen, den „Titan“ Boll aus seiner Reserve zu locken und uns einen kleinen Einblick in sein interessantes Leben zu geben. Löblicherweise können sich Interessierte den Film kostenlos unter folgender Adresse – auch in HD-Qualität – reinziehen:
http://www.ws-avantgarde.de/visitinguwe/

###Thomas Sulzbacher###
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