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Larry Brent 3

Seltsame Ereignisse erschüttern Südamerika. Ohne jegliche Vorwarnung verfallen friedliebende Menschen in Raserei und verwandeln sich in blutrünstige Bestien.

(C) R & B Company/Alive / Larry Brent 3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenLarry Brent und Iwan Kunaritschew begeben sich auf die Spur nach dem Hintermann, der die grauenvollen Ereignisse im Orient-Express vor einigen Monaten zu verantworten hat. Die Spur führt zunächst nach Südamerika. Dort angekommen, führen alle Hinweise in eine Sackgasse. Die PSA-Agenten stoßen auf eine Mauer des Schweigens, niemand scheint Dr. Satanas zu kennen oder gesehen zu haben. Doch dann bekommt Larry einen Tipp. Dr. Satanas soll sich in Montevideo aufhalten. Ohne zu zögern reisen Larry und Iwan in die Hauptstadt Uruguays, wo sich eine seltsame Seuche ausbreitet. Harmlose Bürger werden innerhalb von Minuten wahnsinnig, gieren nach Blut und fallen ihre Mitmenschen an.


Die Lage scheint außer Kontrolle zu geraten. Steckt tatsächlich der geheimnisvolle Dr. Satanas hinter den beunruhigenden Ereignissen? Larry Brent erhält die ersten Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort des skrupellosen Wissenschaftlers. Ein abgewrackter Tanker im Hafen soll der Schlupfwinkel des Gangsters sein. Was Larry dort entdeckt, übersteigt seine schlimmsten Befürchtungen, nicht nur Montevideo ist in Gefahr, sondern die gesamte Menschheit.


Erfreulich schnell geht es mit der Neuauflage der "Larry Brent"-Hörspiele aus dem Hause Russell und Brandon weiter und so gehen nun bereits Folge drei und vier an den Start. Mit der vorliegenden hat man es nun dann tatsächlich geschafft, das "Larry Brent"-Feeling der Produktionen von Europa einzufangen und angemessen fortzuführen. Man scheint aus den Fehlern der ersten beiden Folgen gelernt zu haben. Boten insbesondere die Dialoge in der Vergangenheit das eine oder andere Mal Anlass zum Fremdschämen, so hat man hier mehr als nur einige Schüppen draufgelegt. Zwar ist das Ganze immer noch Horror-Trash im Stil der 1970er und 1980er Jahre, aber auf eine amüsante Art, bei der man sich gut unterhalten fühlt. Dazu kommen Gags, die auch zünden und ein Grinsen auf das Gesicht zaubern.


David Nathan schien in den ersten Folgen in seiner Rolle des Iwan Kunaritschew noch nicht angekommen zu sein, er blieb eher farblos und wirkte etwas unbeholfen. Ganz anders hier: Nathan schafft es problemlos, den russischen PSA-Agenten zum Leben zu erwecken, eine der besten Leistungen dieser Produktion. Dazu kommt ein ebenfalls gut aufgelegter Udo Schenk, der einmal mehr in der Rolle des Fieslings brilliert. Die Musik ist dieses Mal ausgesprochen passend gewählt und tut damit ein Übriges, eben jenes besondere Feeling zu erzeugen, dass die "Larry Brent"-Hörspiele in den 1980ern auszeichnete. Das neue Intro weiß mittlerweile ebenfalls zu überzeugen und fügt sich mühelos in das stimmige Gesamtbild.


Dass man bei aller Konzentration auf eine gute Produktion das Gesamtkonzept nicht aus den Augen verloren hat, spricht dafür, dass man es mit einer Wiedergeburt der Romanfigur Larry Brent wirklich ernst meint. Ein solches Indiz ist die liebevolle grafische Aufmachung der Serie, neben einem ansprechenden neu gestalteten Cover gibt es auch das damalige Titelbild des Romanhefts zu bewundern, das auch als Wendecover verwendet werden kann. So kann jeder nach seinem eigenen Geschmack entscheiden, welchem Motiv er den Vorzug gibt. So sieht Fanfreundlichkeit aus. Am Ende dieser Rezension kann man die "Die Wahnsinnsbrut des Dr. Satanas" mit einem einzigen Wort zusammenfassen: Geil! So und nicht anders muss ein "Larry Brent"-Hörspiel heutzutage klingen! Bitte schnellstmöglich mehr davon.



# # # Justus Baier # # #



Publisher: R & B Company/Alive





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