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Conan: Kampf um die Schlangenkrone

Der raue Barbar traf schon in der Vergangenheit auf Marvel-Helden der unterschiedlichsten Epochen, nun jedoch verschlägt es ihn selbst in die Gegenwart unserer Welt. Genauer gesagt nach Las Vegas.

Conan - Kampf um die SchlangenkroneImmer noch mit der Mission, dem Magier Kulun Gath den Garaus zu machen, ist sein Verständnis von und für diese neue Welt limitiert und schnell stößt auch der grobschlächtige Krieger an die Grenzen seiner hier nur bedingt nützlichen Fähigkeiten. Hilfe erhält Conan von einer Diebeskollegin, doch im Zuge dieser Zusammenarbeit stolpert er mitten hinein in ein Abenteuer rund um alte Reliquien, machtvolle Magie und gefährliche Bösewichte, welche die absolute Macht an sich zu reißen versuchen. Da scheint der Zwist mit Black Cat beinahe als harmloser Einstieg in eine von Mephisto orchestrierte Odyssee, die den gar nicht so heldenhaften Hünen bis nach Wakanda, ins Land von Black Panther, führen wird.


Auch wenn der humorvoll deplatzierte Barbar in der grellen und hellen Lichterwelt des modernen Las Vegas amüsant wirken mag, kommt die typische Conan-Stimmung erst im archäologisch-historischen Umfeld und im Zusammenhang mit alten Reliquien zur Geltung. Die Vermischung des altmodischen Kriegers mit fragwürdigem Weltbild und der neuen, modernen Realität erheitert zwar das Gemüt und der überaus passende Zeichenstil von Luke Ross erfreut das Auge, aber das Zusammenpferchen von Black Cat, Black Panther, Mephisto, Scarlet Spider oder Namor wirkt etwas gezwungen und verheizt die einzelnen Charaktere in beinahe inflationärer Art und Weise, ohne das durch ihre Präsenz mögliche Wirkungspotential voll auszuschöpfen. Weniger ist oft mehr und warum sich etwa Scarlet Spider von Conan die Fresse polieren lassen muss, wird für immer ein Rätsel bleiben, für das auch Autor Saladin Ahmed keine fundierte Lösung anzubieten vermag.


 
# # # Christoph Höhl # # #



Publisher: Panini Comics




 


 
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