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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 168

Um die Enthüllung eines brisanten Geheimnisses ihrer Vergangenheit zu verhindern, muss sich Natasha Romanova gegen ihren langjährigen Arbeitgeber SHIELD stellen.

Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 168Bis zum Leinwanderfolg von "Captain Marvel" 2019 mit Brie Larson in der Hauptrolle musste Scarlett Johansson jahrelang quasi alleine auf weiter Flur das Banner starker weiblicher Charaktere im "Marvel Cinematic Universe" hochhalten und wurde dafür spät aber doch mit einem eigenständigen Film geadelt. Auch wenn die Corona-Pandemie (samt Rechtsstreit mit Disney wegen gleichzeitigem Release per Streaming) die Kinokassen weniger laut klingeln ließ, sorgt die erhöhte Aufmerksamkeit zumindest für konstanten Nachschub an Lesefutter für die Fangemeinde. Während aktuell bereits "Black Widow" Vol. 8 erscheint, stammt das Material des vorliegenden Bands von Hachette noch aus der vorangegangenen, 2016 kurze Zeit nach "Secret Wars" gestarteten Soloserie der Topspionin.


Darin präsentieren sie uns Mark Waid und Chris Samnee als offenbar abtrünnige SHIELD-Agentin, die sich im ersten von sechs abgedruckten Kapiteln eine Verfolgungsjagd zuerst durch und dann (nach einem freien Fall) unter dem Helicarrier liefert. Der Grund für den unerwarteten Seitenwechsel liegt in ihrer eines Eliteprogramms im sogenannten Red Room von Kindesbeinen an als Killerin trainiert. Nun hat offenbar jemand ein neues Programm gestartet, um eine weitere Generation an gefährlichen "Spinnen" heranzuzüchten. Wenn die Black Widow nicht will, dass ihre frühere Verwicklung in eine (für einen engen Vertrauten) dramatische Entführung publik wird, muss sie sich in den Dienst ihres Landsmannes Platch Liev alias Weeping Lion stellen.


Getragen vom ebenso samtenen wie bei Bedarf die Action betonenden Artwork von Co-Autor Chris Samnee und der stimmigen Kolorierung von Matt Wilson verknüpft "Krieg gegen S.H.I.E.L.D." die Traumata von Madame Romanovas Vergangenheit als menschliche Waffe gekonnt mit ihrem Leben im Jetzt, das durch den erzwungenen Seitenwechsel noch gefährlicher wird. Für die Verhältnisse von Mark Waid fällt die Story ungewöhnlich hart aus, was die Darstellung von Gewalt betrifft, aber alles andere wäre im Kontext des Charakters zweifellos nicht glaubwürdig. Bedauernswert ist nur, dass die zweite Hälfte der insgesamt zwölfteiligen Serie nicht mehr folgt und dafür auf die Erstveröffentlichung von Panini aus dem Jahr 2017 ausgewichen werden muss.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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