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Game-Review: Echochrome (PSP)

Wie ihr es seht, so ist es. Ein neues Spielprinzip, das auf jeden Fall sehr interessant kling, aber ist es das auch?

 	Echochrome (c) Sony/Sony / Zum Vergrößern auf das Bild klickenVorbild für Echochrome ist der niederländische Künstler M.C. Escher. Eschers Bilder scheinen auf den ersten Blick ganz normal, sieht man jedoch genauer hin, merkt man, dass die Figuren „unmöglich“ sind, da Escher durch geschickte Verwendung der Perspektive verschleiert. Bei „Echochrome“ ist das Spielprinzip ganz ähnlich. Nur gilt hier: Wie ihr es seht, so ist es. Seht ihr zum Beispiel ein Loch, das euch beim weiteren Spielverlauf hindert, müsst ihr die Kameraperspektive so verstellen, dass ihr das Loch nicht mehr seht – dann ist es auch nicht mehr da. Genauso könnt ihr Bereiche verbinden, die vorher getrennt waren, einzig durch den Wechsel der Perspektive.

 	Echochrome (c) Sony/Sony / Zum Vergrößern auf das Bild klickenKlingt alles ziemlich kompliziert – ist es aber nicht, zumindest nicht lange. Zu Beginn des Spiels wird das Spielprinzip kurz erläutert, dann geht es auch schon los. Es gibt 96 Labyrinthe die erforscht werden möchten und dazu noch 3 Spielvarianten. Bei der „Solo“-Variante müsst ihr lediglich die einzelnen „Echos“ (Spielfiguren) einsammeln. Das „Paare“-Modi ist da schon etwas schwieriger. Hier gibt es schwarze und weiße „Echos“ die farblich zusammengebracht werden müssen. Habt ihr zwei gleichfarbige „Echos“ vereint, entsteht daraus ein graues Männchen. Zu guter letzt müssen die grauen „Echos“ auch noch vereint werden. Spielt ihr das Level im Modus „Andere“ müsst ihr sämtliche blinkenden „Echos“ einsammeln, den schwarzen müsst ihr aber aus dem Weg gehen.

 	Echochrome (c) Sony/Sony / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNeu ist auch, dass ihr nicht eure Spielfigur bewegt, sondern nur die Perspektive. Ihr könnt euer Echo zwar kurz anhalten oder schneller laufen lassen, alles andere wird nur durch die Kameraeinstellung erledigt.

Die Grafik von „Echochrome“ ist alles andere als aufwendig. Das Spielfeld besteht nur aus einem weißen Hintergrund und schwarzen Linien, bunt ist nur die Verpackung.

Die Sound klingt anfangs recht passend, der Klang der Streichinstrumente wird aber schnell zu einer nervlichen Strapaze. Gut, dass man die Musik jederzeit abschalten kann!

Fazit: „Echochrome“ ist tolles Spiel für zwischendurch, mehr als 5-6 Level am Stück sind jedoch nicht zu schaffen. Neugierige Gamer sollten zuerst die Demo-Version spielen.


###Julia Reznicek###

Grafik: 5/10
Sound: 5/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 8/10
Gesamt: 6,5

Entwickler: Sony
Publisher: Sony
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