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Game-Review: Fate of Hellas (PC)

„Sparta: Ancient Wars“, das Vorgängerspiel von Eidos, machte mit einigen neuen Ansätzen auf sich aufmerksam. Wie sich „Fate of Hellas“ schlägt, erfahrt ihr im folgenden Review.

Fate of Hellas (c) JoWooD/World Forge / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZwei Kampagnen mit jeweils sieben Missionen wirken zwar etwas mager, aber manchmal ist weniger mehr. Dies war wohl auch der Gedanke der Entwickler, denn wieder darf man sich mit den altbekannten Spartaner ins Schlachtgetümmel werfen. Debütanten sind dagegen die streitbaren Makedonier.

Der Plot des „Sparta“-Spielparts erinnert stark an den Film „300“; die Perser zeigen sich expansionswillig, dies schmeckt den autonomen Spartaner ganz und gar nicht. Die Kampagne rund um den wagemutigen Alexander dreht sich um den Feldzug nach Ägypten und Indien.

Fate of Hellas (c) JoWooD/World Forge / Zum Vergrößern auf das Bild klickenUnglücklicherweise wird bereits nach kurzer Spielzeit klar, dass die schwammige Wegfindung der Einheiten jedes Mal aufs Neue ein wirklich „spannende“ Sache ist: Kommt mein Trupp auch wirklich dort an, wo ich ihn beordert habe, oder nehmen die Soldaten wieder einen kleinen „Umweg“ mit anderer Zieldestination?

Fate of Hellas (c) JoWooD/World Forge / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuf der technischen Seite gibt es wenig (Gutes) zu berichten; die Optik bewegt sich zwar auf halbwegs solidem Niveau, vor allem die Physikeffekte wirken ansehnlich; dagegen sind die Texturen mancherorts wirklich unschön und nicht mehr zeitgemäß. Darüber hinaus bietet die Kamera leider wenig Übersicht aufs Spielgeschehen.

Fate of Hellas (c) JoWooD/World Forge / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Einheitensystem ist eine der wenigen Lichtblicke des Spiels: Die Bewaffnung der Soldaten kann nach der Rekrutierung sukzessive – über Upgrades in der Werkstatt und in der Schmiede – aufgebessert werden. Bemerkenswert sind auch die Rollenspielelemente: Besiegte Gegner und erreichte Missionsziele resultieren in Erfahrungspunkte für die eigenen Recken. Wäre dies mit zwei abwechslungsreichen Kampagnen und einem Multiplayermodus kombiniert, so wären höhere Wertungshorizonte möglich; so bleibt der Hinweis auf den mit 25 Euro sehr günstigen Preis. Nichtsdestoweniger sollte für keinen Preis der Welt die monotone und stereotype musikalische Untermalung zugemutet werden, auch die Synchronsprecher wirken schlaff und unmotiviert.

Fazit: Spannende Missionen, mehr Kampagnenvielfalt und abwechslungsreichere Missionen sollten das nächste Mal genauso beherzt werden wie eine ausgereiftere Spieltechnik und ein Multiplayermodus.

###Karl Stingeder###
Grafik: 6/10
Sound: 4/10
Steuerung: 5,5/10
Spielspaß: 5/10
Gesamt: 5

Entwickler: World Forger
Publisher: JoWood
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