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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 124

Durch einen feurigen Neuzugang werden die Straßen von Los Angeles ein noch heißeres Pflaster als sie es bedingt durch Gangkriminalität ohnehin schon sind.

(C) Hachette / Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 124 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSieht man von Band 110 mit den Origins bedeutender Charaktere in den 1970ern ab, hat sich der Ghost Rider in der ersten Marvel-Sammelreihe von Hachette bisher rar gemacht. Genauer gesagt eigentlich die Ghost Rider, schließlich folgten dem ursprünglichen Flammenschädel Johnny Blaze über die Jahre Danny Ketch und Alejandra Jones. Zählt man den bereits 1967 aufgetretenen Westernhelden Carter Slade mit, dann ist Robbie Reyes nunmehr der Fünfte, der diesen Namen trägt. Sein Debüt feierte er 2014 in der Serie "All-New Ghost Rider", die es auf zwölf Ausgaben brachte, von denen sich die ersten fünf in der vorliegenden Ausgabe finden.


Die Voraussetzungen für den feurigen Rachegeist sind denkbar günstig, denn der Teenager lebt in East Los Angeles in einer Nachbarschaft, die von Bandenkriminalität und einer Jugend ohne Perspektiven geprägt ist. Um seinen behinderten kleinen Bruder Gabe zu unterstützen, jobbt Robbie neben der Highschool in einer Autowerkstatt, denn Motoren sind seine große Leidenschaft. Nicht das übliche Motorrad, sondern ein Dodge Charger wird zum Vehikel des Ghost Rider, nachdem sein frischgebackener menschlicher Partner soeben erschossen worden ist. Unglücklicherweise befanden sich im Auto jedoch Wachstumspillen von Calvin Zabo alias Mister Hyde, was ihn in dessen Krieg mit einem lokalen Unterweltboss verwickelt.


Autor Felipe Smiths Ghost Rider ist klar auf eine junge Zielgruppe im Fahrwasser von Franchises wie "The Fast and the Furious" zugeschnitten. Wenn auch das Klischee von der heruntergekommenen Nachbarschaft mit kriminellen Teens arg strapaziert wird, ist dieser Ghost Rider ein erfrischender Neuzugang im Marvel-Figurenpool, der auch gegen sein rachedurstiges Alter Ego antritt. Tradd Moores Artwork ist Geschmackssache: Sein Stil schneidet sich deutlich mit dem bekannt düsteren Antihelden-Anstrich der Figur und erinnert mit überzogenen Grimassen im Funny-Stil etwa an Rob Guillory ("Chew"), entfaltet aber andererseits in den Actionszenen eine unglaubliche Dynamik. So oder so: "Die Hölle auf Rädern" ist definitiv kein Leerlauf.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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