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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 132

Ausgerechnet in einer bizarren Dimension, die einer seiner Erzgegner beherrscht, erlebt Captain America sowohl Last als auch Bürde der Vaterschaft.

(C) Hachette / Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 132 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZum verlagsweiten Soft Reboot "Marvel NOW!" wurde Rick Remender im Herbst 2012 nicht nur die Serie "Uncanny Avengers" anvertraut, sondern auch die Gestaltung der Geschicke von Steve Rogers. Dem 122. Band seiner Marvel-Sammelreihe mit der aus Menschen und Mutanten zusammengesetzten Avengers Unity Squad lässt Hachette nun die erste Storyline von "Captain America" folgen – und diese ist äußerst umfangreich, umfasst die ersten zehn Hefte der Reihe und entspricht somit exakt dem ersten von zwei Megabänden, in denen Panini die Serie im Rahmen der deutschen Erstveröffentlichung zusammengefasst hat. Darin nimmt Cap just an seinem 90. Geburtstag eine soeben entdeckte U-Bahn, die ihn ungeplant in die Dimension Z bringt. Hier ist nichts so, wie man es kennt, angefangen von zwei zu verschiedenen Zeiten aufgehenden Sonnen bis hin zur gefährlichen Fauna.


Das Z steht für Arnim Zola, der hier seit langer Zeit grausame Experimente am Volk der Phrox durchführt und seinen Erzfeind sogleich in Gewahrsam nicht, um sein mit dem Supersoldaten-Serum angereichertes Blut abzuzapfen. Cap kann sich nicht nur befreien, sondern nimmt auch den Sohn des Schurken mit sich und in weiterer Folge unter seine Fittiche. In der lebensfeindlichen Umwelt, in der es von Zolas kruden Mutationen nur so wimmelt, sind beide aufeinander angewiesen, um nicht als Monstermahlzeit zu enden. Obwohl sein ungeplanter Aufenthalt in der fremden Welt mehr als eine Dekade dauert und an jeder Ecke Gefahren lauern, genießt Cap die für ihn zunächst völlig ungewohnte Vaterrolle. Wenn da nicht die Hinterlassenschaft seines Gegners in seiner Brust wäre, die ihm immer mehr die Kontrolle über den eigenen Körper entzieht…


"Castaway in Dimension Z", so der Originaltitel, ist eine von Rick Remender explizit beabsichtigte Abkehr von den Plots seines erfolgreichen Vorgängers Ed Brubaker und schon oft strapazierten Episoden aus dem Zweiten Weltkrieg. Rückblicke in die Vergangenheit kommen hier zwar vor, stellen aber die Tragik des jungen Steve Rogers im Amerika zur Zeit der Weltwirtschaftskrise in den Fokus und reflektieren damit jene Erfahrungen, die er als Vater und Beschützer des jungen Ian macht. In dieser Hinsicht bekommt Cap trotz des natürlich unvermeidlichen Pathos im Kampf eine Art Privatleben, und sei es in einer mörderischen Umwelt. Nicht nur das macht die Erzählung erfrischend anders, sondern auch der wuchtige Stil von John Romita jr., der sich hier nach Art des großen Jack Kirby am Zeichenbrett ordentlich ausgetobt hat.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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