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Dio

In gewohnt souveräner Manier bekommen wir einen Streifzug durch das musikalische Vermächtnis des viel zu früh von uns gegangenen Ronald James Padavona geboten.

(C) Iron Pages Verlag / Dio / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBei Iron Pages hat der bekannte kanadische Musikjournalist Martin Popoff seit einigen Jahren eine deutschsprachige Heimat. Die Karriere von Ronnie James Dio, der bekanntermaßen im Mai 2010 seinen heroischen Kampf gegen den Krebs verloren hat, scheint ihm ein besonderes Anliegen zu sein, schließlich reiht sich sein im Original 2006 erschienenes Buch "Dio" nach "Black Sabbath: Hohepriester des Doom" und "Rainbow: Zwischen Genie und Wahnsinn" ein – beides Bands, bei denen der gute DIO fleißig mitgemischt hat. Wer im Falle des nun auf Deutsch vorliegenden, gut 250 Seiten umfassenden Softcovers nun auf eine Biografie hofft, tut dies vergebens. Schließlich, so räumt Popoff freimütig ein, wartet ja alle Welt ohnehin auf die DIO Autobiografie aus den Händen seiner Witwe Wendy.


Nein, es soll vielmehr um die Musik und den Künstler dahinter gehen. Das bedeutet, dass sich Popoff gekonnt an den DIO Alben, die zwischen 1983 und 2004 erschienen sind, entlanghangelt. Arbeitsweise, Konflikte zwischen der Band und die einzelnen Songs jedes Albums werden dabei sowohl vom Autor als auch rückblickend von den jeweiligen Musikern rund um DIO und natürlich dem titelgebenden Goldkehlchen selbst analysiert. Unterstützt wird Popoffs gewollt subjektiv gehaltene und stets sympathische Schreibe von interessantem Bildmaterial und einem diskografischen Überblick, den Abschluss bestreiten zwei Nachworte von 2006 und 2011. Als Ergänzung zur anstehenden Autobiografie ist "Dio" jedem musikhistorisch Interessierten wärmstens ans Herz zu legen, um eines felsenfest zu untermauern: Ein ganz Großer ist da von uns gegangen und hat nicht nur als Musiker, sondern auch als Mensch ein wichtiges Erbe hinterlassen: "DIO werden weiterbestehen. Ewig."



# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Iron Pages Verlag





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