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Book-Review: Tote Paten küssen besser (Feder & Schwert)

Casey Daniels springt mit ihrem Roman auf einen Zug auf, der bezüglich der Hauptfiguren momentan durch aller Herren Länder rast: Wesen der Nacht, seien es Vampire, Geister oder Werwölfe, die mit der Welt der Sterblichen in Kontakt kommen und sich in spannende Abenteuer verwickeln.

tote_paten_kuessen_besser_cover (c) Feder & Schwert / Zum Vergrößern auf das Bild klickenPepper Martins, die Tochter reicher Eltern, hatte sich ihr Leben schön zurechtgelegt und genau geplant, wie es ablaufen sollte. Doch ihre Zukunftsblase platzt als ihr Vater, ein Schönheitschirurg, wegen Betrugs an der Krankenkasse ins Gefängnis kommt. Wortwörtlich plötzlich auf dem Trockenen sitzend, sowohl finanziell als auch gesellschaftlich, verlässt sie zu allem Überfluss auch noch ihr reicher Verlobter.


Ausgestattet mit einem Abschluss in Kunstgeschichte, mit dem sie eigentlich nie ernsthaft etwas anfangen wollte, begibt sie sich auf Jobsuche und muss ziemlich schnell feststellen, dass Kunstgeschichte im Berufsalltag kaum jemanden interessiert. Nicht mehr weiter wissend nimmt sie den wohl langweiligsten Job der Welt an: Fremdenführerin. Und das auch noch auf einem alten Friedhof.


Eines Tages als sie eine Gruppe von Touristen über den Friedhof führt, trifft sie genau bei dem Mausoleum, bei dem sie schon mal gestürzt ist, auf den Mafia-Paten Gus Scarpetti. Zu allem Überfluss ist dieser nicht nur ein ehemaliger Krimineller, sondern auch schon seit 30 Jahren tot.


Obwohl sie nicht wirklich Lust dazu hat, erklärt sie sich nach einiger Zeit dazu bereit Gus zu helfen den Mord an ihm aufzuklären. Um ihn wieder loszuwerden und ihren Frieden zu haben, fängt sie mit der Recherche an und ist nach und nach auch immer mehr bei der Sache. Angespornt durch eine finanzielle Spritze des toten Paten wagt sie sich an seine Familie und Freunde heran, von denen einige darüber gar nicht begeistert sind. Sie gerät daher schon bald ins Visier einiger wütender Mafiosi, doch zum Glück steht ihr der attraktive Beamte Quinn zur Seite.


Fazit: "Tote Paten küssen besser" ist ein unterhaltsamer Roman, der durch Daniels gute Schreibweise nie langweilig wird und besonders weibliche Leser anspricht. Für jeden geeignet, der auf düstere, romantische Geschichten steht und ein bisschen Zeit übrig hat.

# # # Valerie Gaupmann # # #

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