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Comic-Review: Elfen Lied 4 (Tokyopop)

Der Homo sapiens hat ausgedient! Zumindest wenn es nach Kakuzawa geht, der seinen Plan zur Auslöschung der Menschheit in die Tat umsetzt.

elfen_lied_4_cover (c) Tokyopop / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBand 4, der die zweite Hälfte von Lynn Okamotos außergewöhnlichem Manga einläutet, bringt uns zurück zur Konfrontation zwischen Kurama, Mariko und Nana. Beide sind sogenannte Diclonius – mit zwei Hörnern am Kopf geborene Mutanten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die sich früher oder später gewaltsam gegen ihre Eltern richten.


Deshalb werden sie bereits als Babys in eine streng geheime Forschungsanstalt verbracht, um sie von der Außenwelt abzuschirmen, zu studieren und gegebenenfalls zu töten. Wie wir in Band 3 gesehen haben, hat Kurama, der in eben dieser Anlage arbeitet, einen solchen Befehl missachtet und Nana mit sich genommen, während sein Chef Kakuzawa ihm dessen leibliche Tochter Mariko auf den Hals gehetzt hat.


Bevor es zum Showdown kommt, erhalten wir einen Blick in die Vergangenheit Kuramas und eine Erklärung für seine Motivation, Mariko zu töten – oder auch nicht. In der Zwischenzeit bringt Kakuzawa eine Rakete an den Start, die explodieren und zehn Kanister mit dem Diclonius-Virus über dem Großraum Tokio verstreuen und so den Untergang des Homo sapiens einleiten soll…


Einige Monate später. Kakuzawas Plan befindet sich auf gutem Weg, die Rakete ist explodiert. Millionen von Menschen haben sich bereits unbemerkt infiziert und bald werden die ersten Geburten von Diclonius-Babys für Aufsehen sorgen. Im Haus Kaede ist derweil der Alltag eingekehrt, als plötzlich ein Handlanger Kakuzawas auf der Suche nach Lucy auftaucht.


In der ersten Hälfte des Bandes konzentriert sich die Story auf Kuramas Konflikt zwischen väterlichen Gefühlen und der Verantwortung, die von den Diclonius ausgehende Gefahr per Waffengewalt zu bannen. Darüber hinaus erfahren wir weitere Details über Kakuzawas Motivation sowie seine Mittel und Wege, den Plan zur Auslöschung der Menschheit voranzutreiben. Ab der Mitte der Ausgabe nimmt die Handlung wieder mehr Fahrt auf, nachdem der Showdown am Strand etwas zu langatmig und allzu wendungsreich inszeniert worden ist. Nichtsdestotrotz ein weiterer toller und erneut auch grafisch gelungener Mosaikstein auf dem Weg zum Gesamtpuzzle, von dem wir dann noch zwei Ausgaben entfernt sind.

# # # Andreas Grabenschweiger # # #

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