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Comic-Review: Simpsons Comics 147 (Panini)

Homer und Bart als Inhaber eines Comicladens, der Comic-Typ am absteigenden Ast und Grampa Simpson als Retter der Senioren – eine weitere nette Episode aus dem alltäglichen Wahnsinn in Springfield.

simpsons_comics_147_cover (c) Panini / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGleich zu Beginn wartet diese Ausgabe mit der ersten netten Kultreferenz auf: Bart und Homer, von Marge zum Entrümpeln des Dachbodens verdonnert, geben sich in stilechten Stormtrooper-Uniformen einer Star-Wars-Phantasie hin. Beim weiteren Durchwühlen der alten "Schätze" taucht neben einem A-Bräu-Ham Lincoln-Bierhut auch eine alte Kiste von Großvater Simpson auf, welche zahlreiche uralte Comics aus dem "Golden Age" enthält. Homer freut sich, da er endlich etwas zu entsorgen gefunden hat, doch Bart kann ihn glücklicherweise vom hohen monetären Wert der Comics überzeugen. Während Bart von einem Comicladen träumt, würde Homer mit dem Erlös lieber eine Alpaka-Zucht aufmachen. Lisa hat allerdings moralische Bedenken,und will nicht, dass die beiden Grampas Eigentum ohne sein Einverständnis verscherbeln. Homer lässt sich überzeugen und ruft seinen Vater an.


Durch ein Missverständnis glauben Homer und Bart, sein Einverständnis bekommen zu haben und machen sich daran, einen neuen Comic-Himmel für Jung und Alt in Springfield zu eröffnen – sehr zum Leid des Comic-Typs, der sich gegen diesen neuen Wandel nicht zu wehren weiß. Aber nicht nur er wird davon beeinflusst, auch Homer macht einen unerwarteten Wandel durch und mutiert zum größenwahnsinnigen Comic-Typ-Abklatsch. Bevor das Ganze allerdings vollkommen eskalieren kann, schaltet sich Grampa Simpson ein, der das Geld dringend brauchen kann, um das marode Seniorenheim zu renovieren.


Die 147. Ausgabe des beliebten Simpsons-Comics wartet wieder einmal mit vielen Klischees auf, die durch den Kakao gezogen werden und auch mit diversen gesellschaftskritischen Anspielungen wird nicht gegeizt. So entwickelt Nelson beispielsweise ein unerwartetes Interesse an der derzeitigen Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft und natürlich darf auf eine böse Spitze in Richtung mangelnde Sorgfalt bei der Seniorenbetreuung nicht fehlen. Das Ganze wird im Simpsons-typischen, leicht bösartigen Humor präsentiert. Selbst die am Schluss folgende Kurzstory "Marge Simpson: Forensische Hausfrau" spart nicht an doppeldeutigen Anspielungen und fügt sich schön in diese Nummer ein. Das beiliegende XXL-Poster und die witzigen, wissenswerten Zusatzinfos im redaktionellen Teil runden sie wunderschön ab.

 

# # # Lisa Huemer # # #
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