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ElfQuest – Das letzte Abenteuer 1

Während die Wolfsreiter im Palast der Hohen in Sicherheit sind, droht Fünkchens Stamm Gefahr durch einen grausamen Kriegsherrn der Menschen.

(C) POPCOM / ElfQuest – Das letzte Abenteuer 1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenKurz vor zum vierten und letzten Band von "ElfQuest – Abenteuer in der Elfenwelt", das die Ursprünge von Schnitter und seinen Wolfsreitern erzählt, schiebt POPCOM aktuelles Material aus den USA nach. Mit "ElfQuest – The Final Quest", das bei Dark Horse erscheint, hat das kongeniale Ehepaar Wendy und Richard Pini 2013 wieder alle kreativen Fäden selbst in der Hand genommen und die seit 2006 bestehende Veröffentlichungspause von neuen Ausgaben beendet. Da zwischen den bisher bei POPCOM vorliegenden Bänden eine große Zeitspanne liegt, in die auch die Veröffentlichungen des Carlsen Verlags in den 1990er und frühen 2000er Jahren fallen, gibt es einigen Erklärungsbedarf für die deutschen Leser.


Ein achtseitiges Vorwort füllt viele Wissenslücken auf und gibt einen Überblick über die Geschehnisse vor allem in jenen Jahren, in denen die Pinis auch Künstlerkollegen an ihre spitzohrigen Geschöpfe ließen und einzelne Storylines verschiedene Gruppen von Elfen verfolgten. "Das letzte Abenteuer" führt alle Protagonisten wieder zusammen und zeigt Schnitters Volk endlich im Palast der Hohen angekommen, der mit viel Blut erkämpft worden ist. Die idyllische Abgeschiedenheit verändert die Elfen aber, und so wird nicht nur beim Chef der Wolfsreiter der Drang stärker, wieder in die Ferne zu ziehen und den "Weg" weiterzuverfolgen. Zuvor allerdings gilt es, seiner Tochter Fünkchen beizustehen, die inzwischen einen eigenen Stamm gegründet hat und bei einem Kampf vom Warlord Angrif Djun gefangengenommen wurde.


Von Seite eins weg wird man erneut in die ungemein betörende, geheimnisvolle und stets gefährliche Welt der zwei Monde hineingezogen. Das Artwork ist fantastisch wie eh und je und erhält durch die satte Kolorierung zusätzliche Tiefe, die Sprache hat nichts von ihrer wunderbar poetischen Kraft verloren. Und natürlich gibt es sie wieder zu entdecken: Jene dramatischen Momente, die in Bild und Schrift so einfühlsam geschildert sind, dass es zum Weinen schön ist. Auch wenn das zwischenzeitlich deutlich erweiterte Elfen-Personal (inklusive einiger Menschen) ohne die Kenntnis der vorangegangenen Geschichten genaues Hinsehen und Lesen erfordert, gibt es absolut nichts an der brillanten Qualität dieser (hoffentlich nicht wirklich) letzten Quest auszusetzen. Aaayooooah!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: POPCOM




 


 
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