A. F. Morland (Folge 4) sowie Earl Warren (Folge 5 und 6) haben die Vorlagen zu diesen drei Hörspielen aus der beliebten „Geister-Schocker“-Reihe der Romantruhe geliefert.
Teil 4: Der Hexenjäger
Sehr erschreckende Ereignisse tragen sich in London zu. Mehrere junge Frauen werden als vermisst gemeldet, einige werden wieder gefunden – aber nur zum Teil. Denn außer dem Kopf fehlt von den Leichen der Opfer jede Spur. Privatdetektiv Clifford Sharp wird von einem Hinterbliebenen angeheuert, sich der Sache anzunehmen und macht sich gleich auf die Suche nach dem mysteriösen Killer. Erster Anhaltspunkt ist eine hässliche schwarze Puppe, die jeweils einige Tage vor ihrem Verschwinden bei den Mädchen aufgetaucht ist. Die Puppen scheinen einen mächtigen Einfluss auf die neuen Besitzer zu haben, deren Persönlichkeit sich zunehmend verändert. Nach mehreren bestätigten Fällen findet Clifford eine Spur, die zu einer Sekte mit einem geheimnisvollen Anführer führt. Doch richtig nervös wird der Detektiv erst, als sich auch bei seiner eigenen Frau eine hässliche schwarze Puppe findet…Im vierten Teil ist wieder einmal London der Ort des Schreckens – die Stadt muss wirklich etwas Gruseliges an sich anhaben. Das wird auch einigermaßen gut in Szene gesetzt, die seltsamen schwarzen Puppen verbreiten ein mystisches Flair. Die Sprecher machen wie meist in der Serie einen soliden Job, auch Sound und Musik passen gut zum Rest, technisch gibt es hier wenig zu meckern. Die Story hingegen überzeugt nicht gänzlich, platte Dialoge und aufgelegte Wendungen rücken "Der Hexenjäger" etwas nach unten auf der Wertungsskala.
Teil 5: Highway zur Hölle
In Arizona gibt es einen mysteriösen Highway-Abschnitt, in
dem laufend Autos samt Insassen verschwinden und nie wiederkehren – so auch der Bruder von Joan Allerton, einer Kunststudentin aus Boston. Sie ist nach Arizona gereist, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Unterwegs trifft sie den Journalisten Paul Farnsworth, der über eben diesen Streckenabschnitt einen Bericht schreiben soll. Die beiden tun sich zusammen und entdecken bald, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Eine Geisterstadt, die nur von Zeit zu Zeit sichtbar wird, ein geheimer Kult um einen Untoten und ein unsterblicher Vogel sind nur die Vorboten auf ein gefährliches Abenteurer.Sprecher und Tontechniker leisten solide Arbeit, um Stimmung aufkommen zu lassen – wer sich an dem trashig angehauchten Charme der Produktion nicht stört, kann hier definitiv nichts falsch machen. Etwas aufgesetzt wirkt allerdings die Romanze zwischen den beiden Protagonisten: An einem Tag macht Joan mit ihrem Verlobten Schluss, am nächsten haucht sie Paul schon ein "Ich liebe dich" zu. Auch die eine oder andere Wendung in der Story vermag nicht vollauf zu überzeugen und lässt Folge 5 im Vergleich zu den Vorgängern abfallen. Das trübt die Gruselstimmung ein bisschen, in Summe bleibt aber genug Unterhaltungswert vorhanden, um sich eine kurzweilige Stunde lang auf den "Highway zur Hölle" zu begeben. Nicht nur als AC/DC-Fan…
Folge 6: Der Satansorden von Chalderon
In einer kleinen Stadt an der Küste Kroatiens herrscht große Aufruhr. Ein junges Paar ist am Vortag mit einem kleinen Boot zu Schloss Chalderon aufgebrochen, einem Gebäude mit düsterer Vergangenheit. Nun ist das Boot wieder gefunden worden, von den zwei Insassen fehlt aber jede Spur. Auch die Angehörigen der beiden Urlauber so wie der Polizeichef sind schon unterwegs und wollen die Sache untersuchen, doch die Einwohner raten streng davon ab: Chalderon sei verwunschen und sollte am besten nie wieder von Menschen betreten werden. Natürlich lassen sich die verzweifelt Suchenden davon nicht abhalten, und es kommt was kommen muss.Im sechsten Serienteil geht es Schlag auf Schlag, und das ist nicht unbedingt gut. Durch die Vielzahl an Charakteren, die teilweise nur kurz namentlich auftauchen, teilweise aber auch später wieder vorkommen, wird die Story etwas unübersichtlich. Auch die Sprecherstimmen liegen da zu nahe beieinander, was die Unterscheidung zusätzlich erschwert. Von der Story her bleibt das Niveau im üblichen Bereich, die Schock- und Gruselelemente stehen im Vordergrund. Technisch gibt es nicht viel zu bekritteln, Soundeffekte werden sehr gut eingesetzt und auch die Sprecher leisten tolle Arbeit. Die inhaltlichen Mängel machen "Der Satansorden von Chalderon" leider zu einer schwächeren Folge der Reihe. Aber keine Sorge, die nächsten Teile merzen die Probleme wieder aus.
# # # Georg Haßlinger # # #





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