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Comic-Review: Star Trek – The Next Generation: Tor zur Apokalypse (Cross Cult)

Nach einem Ausflug in die guten alten Zeiten von Captain Kirk, Mr. Spock & Co. mit „Spiegelbilder“ entführen uns Scott und David Tipton in ein brandneues Weltraumabenteuer der nächsten Generation. Diesmal begleiten wir die nicht minder kultige Crew der USS Enterprise D.

Star Trek The Next Generation Tor zur Aokalypse (c) Cross Cult / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEs gibt ein wunderbares Wiedersehen mit einer Vielzahl von bekannten Charakteren der "Next Generation"-Crew – von Captain Picard über Geordi La Forge bis hin zu Chief O’Brien. Aber auch Gastauftritte wie der des romulanischen Commander Tomalak oder der hochentwickelten Binäre (wir erinnern uns an die Star Trek-Episode "11001001") erwarten die Comic-hungrigen Trekkies.


"Tor zur Apokalypse" kann als eine Art Episodenfilm verstanden werden, welcher in fünf Teile aufgegliedert ist und dabei jeweils einen anderen Charakter mit dessen Mission und Herausforderungen in den Vordergrund stellt. Abschliessend vereinen sich alle Elemente der einzelnen Storys im fünften Teil zu einem großen Gesamtbild, um den dramatischen Showdown einzuleiten. Eigentlich schon fast typisch für Star Trek treffen wir, wie schon der Titel vermuten lässt, auf ein Tor in eine andere Dimension, hinter dem sich dämonenartige Kreaturen befinden, welche Picard anscheinend zum Fressen gern haben. Irgendwie fühlt man sich in diesem Zusammenhang für einige Augenblicke stark an "Doom" erinnert.


Zeitlich gesehen befinden wir uns etwa in der fünften bis sechsten Staffel der Serie. Den Auftakt bietet eine ungewöhnliche Fehlfunktion im positronischen Gehirn des modernsten Archivs der Förderation. Dabei ist der bewandte Star Trek-Fan sehr versucht, Zusammenhänge mit einem ähnlichen Zwischenfall in Datas Positronenmatrix aus dem Film "Star Trek: Insurrection" zu schließen. In der nächsten Episode ist Worf als Diplomat gefordert um den Arbeitstreik eines kriegerischen Volks, das dem seinigen sehr ähnlich ist, zu verhindern. Sieht er sich hier etwa mit der eigenen Nemesis konfrontiert oder präsentiert ihm das Schicksal nur sein eigenes Spiegelbild?


Später beamen Geordi La Forge und Chief O’Brien an Bord der USS Jackson um mysteriösen Ungereimtheiten auf die Schliche zu kommen. Schnell entdecken unsere beiden Ingeniuere ihre zweite Berufung als Hobbydetektive. Die Ereignisse beginnen sich langsam zu überschlagen um zuletzt eine drohende Gefahr für das gesamte Universum hervorzubringen, welche natürlich nur von Captain Picard und seinen treuen Gefährten abgewendet werden kann.


Auch diesmal trägt David Messina seinen Teil dazu bei, dem Lesegenuss mit seinen großartigen Zeichnungen den notwendigen Rahmen für dieses Weltraumabenteuer zu verleihen. Für die deutsche Ausgabe hat er sogar exklusiv ein eigenes Cover kreiert. Die Tipton-Brüder bescheren uns ein weiteres Treffen der "Next Generation" mit all ihren sympathischen Gesichtern, die wir mit der Zeit lieb gewonnen haben. Der Comic erinnert an eine verlorengegangene Episode der Fernsehserie, welche nun in Form eines Comics verwirklicht wurde. Eine wahre Freude und ein heißer Tip für alle Star Trek-Fans, die von Captain Picard und seiner Crew nicht genug bekommen.


# # # Michel Bakhoum # # #


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